Eine kulinarische Radreise durch die Wachau

Von Melk nach Krems samt kultureller Höhepunkte

Zwischen Melk und Krems an der Donau liegt ein Landstrich, wie er schöner nicht sein könnte. Die Wachau ist besonders im Frühling und Sommer eine wahre Naturschönheit, wie aus einem Landschaftsaquarell. Schon Ende April blühen die Marillenbäume in weißer Pracht und das pannonische Klima sorgt dafür, dass im Sommer bereits die ersten Weinreben sprießen und die Berge sich in Weinbaugebiete verwandeln.

Und wie lässt sich die Wachau besser erkunden und in ihrer ganzen Schönheit in sich aufnehmen als auf zwei Rädern? Der Donauradweg schlängelt sich – der Name sagt es – entlang des berühmten Flusses und führt an den schönsten Gegenden vorbei.

Übrigens: Wussten Sie, dass bereits die Römer den Grundstein des Weinbaus in der Wachau gelegt haben? Und später, im Jahr 1022 im frühen Mittelalter, schenkte Heinrich der Heilige dem Kloster Tegernsee in Loiben zwei Weingärten.

Ihre Radroute durch die Wachau

Hoch oben thront es, das gelb-weiße Stift Melk. Majestätisch residiert die beeindruckende, niederösterreichische Klosteranlage auf einem Hügel. Sie gilt als Wahrzeichen der Gegend und beherbergt neben einer umfangreichen Stiftsbibliothek auch ein Gymnasium. Die Ortschaft unterhalb des Stifts bietet die perfekte Möglichkeit für eine Radpause.

Am Donauradweg von Passau nach Wien gelangen Sie an Tag fünf mit dem Fahrrad nach Melk. Auf der nördlichen Donauseite treten Sie dann weiter in die Pedale, immer entlang der Donau, bis in die Wachau.

Über Willendorf, wo die berühmte Venus entdeckt wurde, bis nach Schwallenbach und Spitz führt Sie die Radreise. Obstgärten, Weinberge, Ruinen und urige Heurige säumen den Weg. In Spitz und Weißenkirchen locken die altertümlichen Ortskerne und die Ruine Dürnstein zu einer Besichtigung.

In der 1.000-jährigen Stadt Krems angekommen, müssen Sie unbedingt einen Abstecher in einen Gasthof oder zum Restaurant von Lisl Wagner-Bacher unternehmen. Ob frische Marillenknödel mit extra viel Brösel im Gastgarten oder ein kleiner Imbiss aus dem Knödel-Automaten beim Landgasthof Bacher - ohne die runden Köstlichkeiten probiert zu haben, können Sie die Wachau nicht verlassen!

Insider-Tipps: Dinge, die Sie bei Ihrem Wachau-Aufenthalt einplanen sollten …

… ein Picknick mit Aussicht: In der Wachau gibt es viele wunderschöne Plätze. Mit einem Picknickkorb, gefüllt mit köstlichen Leckereien und einer guten Flasche Wein im Gepäck ist es gleich noch viel schöner. Ob am Loibenberg, in der Weinbergschnecke Kellerberg, in Weißenkirchen, Weitenberg oder am Hartweg in Spitz: Die öffentlichen Plätze eignen sich ideal für ein Picknick im Grünen mit fantastischer Aussicht.

… einen Besuch beim Winzer: Rund 200 offizielle Weinbauern gibt es in der Wachau. Ein erlesener Wein nach dem anderen und das im schattigen Gastgarten des Winzers. Der Blick schweift auf die umliegenden Weingärten und die Stadt Krems. Geht es herrlicher? Und mit etwas Glück verrät Ihnen der Winzer höchstpersönlich den ein oder anderen Weinlese-Tipp.

… sich durch die regionalen Produkte kosten: Die Wachau ist neben dem Wein auch für ihre naturbelassenen und regionalen Produkte bekannt. Allen voran die Marille und das berühmte Wachauer Laberl, ein Brötchen mit geheimer Rezeptur. Aber auch für authentischen, zu hundert Prozent natürlichen und selbsthergestellten Balsamico- oder Weißweinessig hat sich die Wachau einen Namen gemacht.

 

 

Sie können es kaum noch abwarten, in diesem Sommer eine Radtour mit Eurobike-Radreisen durch die Wachau zu unternehmen? Verständlich! Buchen Sie gleich jetzt Ihren Sommerurlaub auf zwei Rädern! Das Eurobike-Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

 

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