Wiedersehen macht Freude

Christine erzählt von ihrer Rückkehr ins Eurobike-Büro

In den letzten Wochen hat sich unser Alltag stark verändert.
Damals, an einem Freitag Mitte März, waren wir alle noch wie gewohnt im Büro, haben Buchungen abgewickelt und Kundenanfragen bearbeitet. Der Saisonstart stand kurz bevor und wir waren überzeugt, dass uns auch heuer wieder ein großartiges Jahr bevorstand.

Aber dann, am darauffolgenden Montag, hieß es plötzlich "Lockdown", "Quarantäne" und "Social Distancing" – das Haus solle nur mehr für wichtige Einkäufe, für die Unterstützung von gefährdeten Mitmenschen oder für den Weg zur Arbeit verlassen werden. Hygieneregeln wurden wichtiger denn je und Abstand halten konnte plötzlich Leben retten.
Um die Gesundheit nicht zu gefährden gab es auch bei uns die Vorschrift die Ausgangsbeschränkung einzuhalten, und so blieb das Eurobike-Büro in Obertrum für mehrere Wochen geschlossen. Nicht nur ich selbst, sondern das gesamte Team arbeitete ab diesem Zeitpunkt im Homeoffice - eine große Herausforderung für uns alle.

Meine Zeit im Homeoffice

Das "neue Office" habe ich mir in dieser Zeit in meinem Wohnzimmer eingerichtet. Ein Büro in der Umgebung zu haben, in der man normalerweise entspannt und nun aber seiner Arbeit nachgehen sollte, war anfänglich sehr ungewohnt für mich. In den eigenen vier Wänden zu arbeiten machte es auch etwas schwierig, danach wirklich wieder den Kopf frei zu bekommen. Durch die vielen Ereignisse und die sich ständig ändernden Vorschriften war es ebenfalls eine große Herausforderung, immer den Überblick zu behalten. Immerhin war man jetzt mehr oder weniger auf sich allein gestellt - denn Kollegen, die man normalerweise rasch um Rat fragen konnte, saßen plötzlich einige Kilometer weiter weg. Wie Sie sehen, brachte die Kundenberatung in Zeiten von Corona einige Schwierigkeiten mit sich. Gut aber, dass es tägliche Telefonkonferenzen mit dem gesamten Team gab. So blieben wir trotzdem immer up to date und konnten kleine Unklarheiten aus dem Weg räumen.

Der Lichtblick: Nach zahlreichen virtuellen Meetings, dutzenden Telefonkonferenzen und wochenlangem Homeoffice kam endlich die erfreuliche Nachricht: Ab Anfang Mai dürfen wir wieder unser Büro beziehen - juhu! :)

Endlich zurück im Büro

In der davor doch etwas aussichtslosen Lage war diese Nachricht für mich wie ein Licht am Ende des Tunnels. Die Vorfreude auf das Wiedersehen mit meinen Kollegen war nach sieben Wochen natürlich riesig! Mit einem breiten Grinsen im Gesicht machte ich mich schlussendlich auf den Weg nach Obertrum. Mit im Gepäck natürlich all das Equipment, welches ich fürs Homeoffice gebraucht hatte. Denn das musste zuerst wieder aufgebaut werden, damit an meinem regulären Arbeitsplatz auch wieder alles einwandfrei funktionieren konnte.
Die Mittagspausen in der ersten Woche schienen fast zu kurz zu sein, denn wir hatten uns alle schließlich eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen und hatten uns so auch einiges zu erzählen.
Wie haben meine Kollegen die letzten Wochen wahrgenommen? Wie haben sie sich die Zeit vertrieben und vor allem: geht es allen gut?

Der neue Alltag im Eurobike-Office

So groß die Freude auch war, in den Arm nehmen konnten wir uns dennoch nicht. Trotz Büroöffnung ist das Virus ja immer noch präsent und so haben auch wir einige Maßnahmen und Vorschriften einzuhalten.

Eine Maskenpflicht gibt es bei uns grundsätzlich nicht, wer sich jedoch mit einem Mund-Nasen-Schutz sicherer fühlt, dem stehen Masken zur Verfügung. Wir sind zwar wie gewohnt für unsere Gäste erreichbar, arbeiteten aber, wie auch schon im Homeoffice, in zwei Teams.


 

Das hilft, die Abstandsregelungen zu befolgen. Die Arbeitsplätze sind jedoch ohnehin großzügig gehalten und so können wir den Mindestabstand auch ganz einfach einhalten.
Die Mittagspausen teilen wir uns dann selbst ein, denn auch hier heißt es: „Abstand halten kann Leben retten“. Die maximale Anzahl an Personen in einem Raum dürfen wir dabei nicht überschreiten.
Gemäß der Vorschriften können wir auch Besprechungen und Meetings nur mehr begrenzt abhalten.

Christine mit Ausblick auf den Irrsee

Mein Resümee

Wie man sieht, sind wir von einem ganz normalen Alltag noch ein Stückchen entfernt. Die Vorschriften und Maßnahmen müssen nach wie vor befolgt werden.
Gerade jetzt ist es wichtig zusammenzuhalten und optimistisch zu bleiben. Und so freuen wir uns über die guten Nachrichten, nämlich darüber, dass wir bereits ab 01.06.2020 deutsche Gäste auf unseren Aktivreisen in Deutschland willkommen heißen dürfen. Die verspätete Saison 2020 kann losgehen - Wir sind bereit und freuen uns auf Sie!

Robi auf dem Fahrrad
Christine Pölzleitner
Bis bald, Christine
Christine Pölzleitner, Kundenberatung