Ruhrtalradweg

Infos und Tipps für Ihren Radurlaub an der Ruhr

Erleben Sie den einmaligen Spannungsbogen zwischen dem gemütlichen Sauerland bis hin zur Kulturmetropole Duisburg. Vorbei an antiken Burgen, beeindruckenden Landschaften und malerischen Altstädten bekommen Sie die schönsten Seiten des Ruhrtales zu Gesicht.

Kurzinfo zum beliebten Radweg an der Ruhr

Der 240 km lange Ruhrtalradweg verläuft überwiegend entlang des Flusses. Großteils fährt man auf einheitlich beschilderten Rad- und Wirtschaftswegen die separat vom Autoverkehr geführt werden. An Infrastruktur mangelt es dem Ruhrradweg jedoch keineswegs: Die zahlreichen Ortsdurchfahren ermöglichen diverse Versorgungs- und Besichtigungsmöglichkeiten.

Tipp: Der Ruhrtalradweg im TV!

Der TV Sender WDR widmet dem Ruhrtalradweg in der Sendereihe "Wunderschön!" am 14.10.2018 um 20.15 Uhr eine Sendung!

Infos zur Sendung und einen Trailer finden Sie hier:
Wunderschön! Ruhr-Radeln von Winterberg bis Hagen

Verlauf der Ruhr

Die Ruhrquelle

Ihren Ursprung findet die Ruhr im Sauerland, das auch als das „Land der tausend Berge“ bekannt ist. Die Quelle des Flusses, die pro Stunde etwa 2500 Liter schüttet, befindet sich direkt im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge.

Länge der Ruhr

Die Ruhr ist mit ihren 240 km Länge der sechstgrößte Nebenfluss östlich des Rheines. Die größten Städte entlang der Ruhr sind Winterberg, Bestwig, Arnsberg, Frödenberg, Witten, Essen und Duisburg.

Höhenprofil

Die Quelle der Ruhr liegt auf einer Seehöhe von 660 m und die Mündung des Flusses in den Rhein auf etwa 20 m über dem Meeresspiegel. Wer es hügeliger mag, für den sind die ersten Etappen des Ruhrtalradweges sicherlich die ansprechendsten. Besonders auf den ersten 35 Streckenkilometern gibt es einige Steigungen zu überwinden. Der weitere Verlauf ist dann sehr flach und lädt zum gemütlichen Radeln ein.

Radeln am Nord- oder Südufer der Ruhr

Der Ruhrtalradweg verläuft sowohl am Nord- als auch am Südufer der Ruhr. Immer wieder überkreuzen Sie die Brücken der Ruhr, damit Sie die schönsten Etappen des Radweges nicht verpassen.

Radreise von Winterberg nach Duisburg

Kanal am Ruhrtalradweg

Highlights und Sehenswürdigkeiten

An der Ruhrquelle Winterberg startet Ihr Radabenteuer. Im Rosendorf Assinghausen können Sie die Seele baumeln lassen. Außerdem lädt das Besucherbergwerk Ramsbeck zu einer Entdeckungsreise ins Innere des Berges. Durch das Land der 1000 Berge radeln Sie weiter über Bestwig nach Arnsberg wo das klassizistische Stadtviertel mit seiner malerischen Altstadt darauf wartet, von Ihnen entdeckt zu werden. Weiter am Ruhrtal-Radweg, vorbei an Wiesen und Wäldern, liegt die Altstadt von Schwerte, wo sich ein Besuch der Senfmühle und des Ruhrtalmuseums lohnen. Vorbei an unzähligen Fachwerkhäusern radeln Sie ins Muttental, wo eine Besichtigung des westfälischen Industriemuseums „Zeche Nachtigall" nicht fehlen darf. Mit der Fähre geht es weiter über die Ruhr, bis Sie den Kemnader See erreichen. Auch die letzten Streckenkilometer haben noch diverse Höhepunkte zu bieten: das preisgekrönte Aquarius Wassermuseum in Mühlheim und natürlich Duisburg, mit dem größten Binnenhafen Europas warten auf Sie!

Hier geht's zur Radreise am Ruhrtalradweg von Winterberg nach Duisburg!

Die schönsten Städte am Ruhrtalradweg

Neben den unverwechselbaren Landschaften, Bergen und Wäldern des Sauerlandes schlängelt sich die Ruhr auch durch diverse Städtchen, die von Industriedenkmälern und Fachwerkhäusern geprägt sind. Auch Schlösser und Museen gibt es in zahlreicher Ausführung. Langweilig wird es auf dem Ruhrtalradweg dadurch definitiv nicht!

Winterberg

Von den Nachbarorten werden die Einwohner Winterbergs liebevoll „Äggerfriäter“ (Eierfresser) genannt. Warum? Ihre traditionellen Speckpfannkuchen und die Soleier kennt man über die Stadtgrenzen hinaus. Neben den kulinarischen Leckereien bietet Winterberg auch noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die St.-Georg-Schanze oder die Panorama-Erlebnis-Brücke.

Bestwig

Auch in Bestwig gibt es einiges zu sehen: Vom Besucherbergwerk Ramsbeck bei dem neben dem Besuch der Ausstellung auch eine Grubenfahrt in das Erzbergwerk angeboten wird, bis hin zu diversen Schlössern und Fachwerkhäusern – hier ist wirklich für Jedermann etwas dabei!

Arnsberg

Neben dem kulturträchtigen Schloss Arnsberg befindet sich dort auch das Sauerland Museum, das erst im September 2018 nach jahrelanger Umbauphase seine Pforten wieder öffnete. Auch die malerische Altstadt kann man in Arnsberg bestaunen. Schlendern Sie abends über die Plätze und durch die Parks der Stadt und genießen Sie pittoreske Ausblicke.

Fröndenberg

In Fröndenberg befindet sich das westfälische Kettenschmiede-Museum in der ehemaligen Papierfabrik Himmelmann. Auch zwei Freibäder hat Fröndenberg im Angebot. Außerdem befindet sich auf dem Weg nach Witten die Schwerter Senfmühle, in der neben informativen Führungen auch diverse Senfsorten zur Verkostung angeboten werden.

Witten

Mit fast 600-jähriger Tradition findet in Witten jährlich die Zwiebelkirmes statt. Und auch das Herbeder Oktoberfest wurde heuer zum wiederholten Male veranstaltet. Abgesehen davon lässt sich – natürlich das ganze Jahr über – unter anderem das Industriemuseum „Zeche Nachtigall“ bestaunen.

Essen

Hier haben Sie die Möglichkeit den ältesten Hochofen im Ruhrgebiet zu bestaunen. Außerdem wurde mit RS1 – dem Radschnellweg Ruhr – ein Pilotprojekt für ganz Deutschland gestartet. Zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr ist das erste Teilstück bereits fertig gestellt. Flitzen Sie also los!

Duisburg

Duisburg-Nord zählt als ursprüngliches Eisenhüttenwerk zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Europas. In einzigartiger Kulisse erleben Sie kulturelle Highlights und genießen den Ausblick vom Hochofen. Auch ein Besuch des Dellviertels ist ein absolutes „Muss“ in Duisburg. Mit den vielen Alleen und kleinen Gässchen lädt das Trendviertel zum Schlendern, Shoppen und Verweilen ein. Wenn Sie noch etwas Zeit haben, sollte ein Besuch im Landschaftspark Duisburg-Nord nicht fehlen. In dem stillgelegten Hüttenwerk spiegelt sich die Industriekultur im Ruhrgebiet wieder. Der Eintritt ist kostenlos und es ist unter anderem für viele Freizeitaktivitäten gesorgt.

Entdecken Sie auch weitere beliebte Flussradwege wie den Donauradweg oder den Mainradweg!

Robi
Joscha Koob
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