Der Radsport und sein positiver Effekt auf unsere Muskulatur

Damit auch Sie bald Ihren Po als Ihren persönlichen Nussknacker verwenden können

Dass der Radsport so einige positive Eigenschaften mit sich bringt, brauchen wir wohl nicht extra zu erwähnen. Das Radfahren ist ein Tausendsassa, der nicht nur das Herz-Kreislauf-System trainiert, sondern auch gleichzeitig die Gelenke schonend bewegt und die Muskulatur aufbaut. Die frische Luft, der Sonnenschein und das Wechselspiel aus kühlen und warmen Temperaturen feuert zudem unser Immunsystem an und wirkt sich ungemein positiv auf unsere Gesundheit aus. Welchen Muskeln das Radeln besonders gut tut, wie effektiv dieser Sport wirklich ist und worauf man achten sollte, damit man einen Muskelkater vermeidet,… das alles können Sie hier nachlesen. Bleiben Sie dran und erfahren Sie so einiges, das Sie vielleicht noch nicht über Ihr Lieblingshobby wussten.

Eurobike Radfahrer vor der Kulisse von San Gimignano

Knackig bis ins hohe Alter

Wussten Sie, dass etwa ab dem 30. Lebensjahr die Muskeln langsam schwinden und sich in Fett verwandeln? Es ist ein offenes Geheimnis: Wenn wir uns nicht bewegen, verlieren unsere Muskeln an Spannkraft, das Fleisch wird schwach und der Bikini-Body ist bald nur noch eine schöne Erinnerung an vergangene Zeiten. Doch dem entgegenzuwirken ist einfacher als viele annehmen! Denn schon eine schonende Sportart wie das Radfahren bindet fast alle Muskeln des Körpers mit ein. Ja, richtig gehört! Nicht nur Po, Beine und Waden werden beim Radeln geformt, auch Muskelpartien wie beispielsweise die Rückenmuskulatur werden hierbei trainiert. Deshalb zählt das Radfahren auch zu den beliebtesten Maßnahmen bei Rückenproblemen, da es die Wirbelsäule stabilisiert und eine Vorbeugung für Bandscheibenvorfälle sein kann.

Das Rundum-Training für jedermann

Welche Muskeln sind aber nun die Protagonisten in diesem Schauspiel? Sehr stark beansprucht werden beim Radfahren die Hüft- und Gesäßmuskulatur. Durch die kontinuierliche Tretbewegung wird auch der sogenannte Hüftbeuger gestärkt, der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass wir uns bücken können. Am stärksten müssen aber zweifelsohne die Beine arbeiten. Beim nach unten drücken der Pedale kommen vorwiegend der Oberschenkelmuskel und die Wadenmuskulatur zum Einsatz, beim nach oben kommen leisten Waden und Schenkel die Hauptarbeit. Warum aber reden wir hier von einem Ganzkörpertraining? Um eine korrekte, aufrechte Haltung auf dem Fahrrad zu bewahren, benötigen wir unsere Bauchmuskulatur, die immer leicht angespannt sein muss, um stabil auf dem Rad zu sitzen. Je flacher der Radweg verläuft, desto weniger werden die Muskeln des Oberkörpers beansprucht. Befährt man aber unbefestigte Wege oder geht es bei einem Radausflug viel bergauf und bergab, kommt auch der Muskelapparat der Arme und teilweise der Brust verstärkt zum Einsatz.

Das Schöne am Radfahren? Es ist eine Sportart, die für jedes Alter und jedes Fitnesslevel geeignet ist und uns die Welt bewusst erleben lässt!

Radpause auf kleinem Stein umgeben von Natur

Die wohl schönste Art seinem Herzen etwas Gutes zu tun

Und auch der wichtigste Muskel des Menschen, nämlich der Herzmuskel, profitiert von der schonenden Trainingsart Radfahren. Durch die konstante Aktivität wird dieser trainiert, der Blutkreislauf wird angeregt und das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung kann so reduziert werden. Und auch wenn Sie ein paar Kilos loswerden wollen, sollten Sie sich auf den Fahrradsattel schwingen, denn Radfahren macht Spaß, regt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an und ist zudem schonend für die Gelenke, da ein großer Teil des Körpergewichts vom Sattel getragen wird.  

Außenpool Hotel Steigenberger in Krems

Husch, husch – zurück ins Körbchen, kleines Kätzchen

Die Rede ist hier natürlich nicht von einer richtigen Katze, sondern von dem, uns allen bekannten, Muskelkater. Früher dachte man, dass es bei einem Muskelkater zu einer Übersäuerung des Muskels kommt. Mittlerweile weiß man aber, dass es bei einem Muskelkater zu kleinsten Rissen im Muskelgewebe kommt, die durch eine Überanstrengung oder durch ungewohnte Belastungen entstehen. Das Muskelgewebe entzündet sich daraufhin ganz leicht und durch das Eindringen von Wasser kommt es zu einer leichten Schwellung – und diese Schwellung, bzw. Dehnung, löst bei uns den allseits bekannten Muskelkater aus. Deshalb ist es stets wichtig, den Körper Schritt für Schritt auf „Betriebstemperatur“ zu bringen und ihn langsam an die neue Bewegung heranzuführen. Kann man den Muskelkater nicht verhindern, dann sollte man auf Wärme setzen, denn dadurch wird die Durchblutung gefördert. Ein entspannendes Bad oder ein wohltuender Saunabesuch können zwar keine Wunder bewirken, sie können aber sehr wohl dabei helfen, die lästigen Schmerzen etwas zu lindern.

Robi auf dem Fahrrad
Christine Pölzleitner
"Wenn Sie Ihrem Körper auch im Urlaub etwas Gutes tun wollen, dann sind Sie bei uns goldrichtig! Wir sind uns sicher, dass wir für Sie genau die richtige Radreise im Angebot haben! Bis bald!"
Christine Pölzleitner, Kundenberatung