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Reisebericht: Von Bled nach Triest

Auf der Panoramaroute durch Slowenien
Drei Radfahrer auf einer Bergstraße neben einer kleinen weißen Kapelle mit gotischen Fenstern bei Canebola mit Blick auf bewaldete Hügel.

Türkisblaues Wasser, imposante Bergwelten und als krönender Abschluss die Adria: Die Radreise von Bled nach Triest verbindet auf einzigartige Weise alpine Landschaften mit mediterranem Flair. Zu viert unterwegs als Freunde erleben wir abwechslungsreiche Etappen, sportliche Herausforderungen und zahlreiche Genussmomente entlang der Strecke.

Drei Radfahrer auf einer Bergstraße neben einer kleinen weißen Kapelle mit gotischen Fenstern bei Canebola mit Blick auf bewaldete Hügel.

Ankunft am Bleder See

Schon bei unserer Ankunft in Bled zeigt sich die Reise von ihrer schönsten Seite. Der Bleder See liegt ruhig vor der Kulisse der Julischen Alpen und lädt direkt zu einem ersten Sprung ins Wasser ein. Es ist der perfekte Auftakt für die kommenden Tage.

Mit den Eurobike Leihrädern PLUS starten wir in unser Abenteuer. Besonders angenehm: Während wir die Landschaft genießen, reist unser Gepäck bereits zur nächsten Unterkunft weiter. So können wir uns ganz auf das konzentrieren, worum es auf dieser Reise geht: Radfahren, Entdecken und Genießen.

Zwischen Alpen und Adria

Was diese Reise besonders macht, ist ihre beeindruckende landschaftliche Vielfalt. Bereits kurz nach dem Start verlassen wir die bekannten Bilder des Bleder Sees und tauchen in die Bergwelt des Triglav-Nationalparks ein.

Für die ersten Tage nehmen wir uns vor, die sportlicheren Varianten der Route auszuprobieren. Gleich zu Beginn wählen wir die Auffahrt über die Pokljuka-Hochebene. Rund 800 Höhenmeter führen durch dichte Wälder und alpine Landschaften. Oben angekommen, genießen wir die Ruhe und die beeindruckenden Wälder um uns herum, bevor eine lange Abfahrt Richtung Bohinjer See wartet.

Auch dort lassen wir uns die Gelegenheit für eine Erfrischung nicht entgehen. Noch bevor wir am nächsten Morgen wieder in den Sattel steigen, springen wir in das klare Wasser des Sees und starten anschließend bestens abgekühlt in den Tag.

Je weiter wir Richtung Süden unterwegs sind, desto stärker verändert sich die Landschaft. Die hohen Alpengipfel begleiten uns zunächst weiterhin, doch langsam halten mediterrane Einflüsse Einzug. Die Kontraste zwischen Bergen, Flüssen, Weinbergen und schließlich der Küste machen jeden Tag aufs Neue spannend.

Türkisfarbener Bleder See, eingerahmt von Bäumen, mit einer kleinen Inselkirche in der Ferne und bewaldeten Bergen unter blauem Himmel.

Sportliche Herausforderungen für Ambitionierte

Die Route bietet zahlreiche Möglichkeiten, zusätzliche Höhenmeter zu sammeln. Genau diese Varianten machen für uns einen großen Reiz der Reise aus.

Am zweiten Radtag steht die Entscheidung zwischen der Zugfahrt durch den Tunnel nach Podbrdo und der sportlichen Variante über die Soriška Planina an. Diesmal teilen wir uns auf. Während ein Teil von uns die entspannte Fahrt mit dem Zug genießt, entscheiden sich die anderen für die Bergroute mit rund 800 zusätzlichen Höhenmetern.

Später treffen wir wieder zusammen und radeln gemeinsam den 2. Teil der Etappe weiter. Genau das gefällt uns an dieser Reise: Jeder kann die Tagesetappe nach den eigenen Vorlieben gestalten und dennoch gemeinsam unterwegs sein.

Auch vor Cividale del Friuli wählen wir erneut die anspruchsvollere Variante. Der Anstieg fordert noch einmal die Beine, belohnt uns aber mit wunderbaren Ausblicken. Bei guter Sicht reicht der Blick sogar bis zur Adria und macht deutlich, wie nah unser Ziel bereits ist.

 

Radfahrerin auf Radweg mit Holzgeländer neben türkisfarbenem Fluss bei Most na Soči, grüne Berge und blauer Himmel im Hintergrund.

Die Soča: Smaragdgrünes Herz Sloweniens

Einer der absoluten Höhepunkte der Reise ist für uns das Tal der Soča. Der Fluss begleitet uns über viele Kilometer und begeistert mit seinem außergewöhnlich smaragdgrünen Wasser.

Immer wieder führt die Route direkt am Fluss entlang. Wir passieren kleine Dörfer, überqueren die berühmte Napoleonbrücke bei Kobarid und genießen die Aussicht auf das glasklare Wasser.

Bei den sommerlichen Temperaturen gehören Badepausen schnell zum täglichen Programm. Wann immer wir entlang der Strecke eine geeignete Stelle entdecken, stellen wir die Räder ab und genießen die erfrischende Abkühlung. Ob am Bleder See, am Bohinjer See, an der Soča oder an kleineren Flüssen entlang der Route: Wasser begleitet uns auf dieser Reise beinahe jeden Tag.

 

Türkisfarbener Soča-Fluss fließt durch eine felsige Schlucht bei Kobarid, umgeben von grünen Bäumen und steilen Berghängen unter blauem Himmel.

Italienischer Genuss zwischen Weinbergen und Küste

Mit der Überquerung der Grenze verändert sich die Stimmung spürbar. Die Bergwelt tritt langsam in den Hintergrund und macht Platz für sanfte Hügel, Weinberge und italienische Lebensfreude.

Besonders rund um Cividale del Friuli zeigt sich die Reise von einer ihrer schönsten Seiten. Die historischen Gassen, die gemütlichen Plätze und die umliegenden Weinberge laden dazu ein, das Tempo gelegentlich etwas herauszunehmen und den Moment zu genießen.

Luftaufnahme von Glamping-Hütten entlang eines geschwungenen Weges zwischen landwirtschaftlichen Feldern bei Cividale del Friuli, mit Pool.

Die letzten Etappen führen weiter durch die Weinregion Collio Richtung Meer. Mit jedem Kilometer steigt die Vorfreude auf Triest. Als wir schließlich die Hafenstadt erreichen, ist die Begeisterung groß. Schon bei der letzten Abfahrt eröffnet sich uns ein beeindruckender Panoramablick auf Triest und die glitzernde Adria. Nach den sportlichen Tagen fühlt sich das Ankommen am Meer wie eine besondere Belohnung an. 

Natürlich führt unser erster Weg zu einem der ausgeschriebenen Badeplätze, wo wir den Sprung ins Mittelmeer genießen und das erreichte Ziel gebührend feiern. Am Abend lassen wir uns im Ristorante Navigando direkt am Meer ausgezeichnete italienische Spezialitäten schmecken. Anschließend spazieren wir entlang des Hafens und durch die belebten Gassen der Stadt, bevor wir den Tag ganz typisch italienisch mit einem Gelato ausklingen lassen.

Luftaufnahme von Glamping-Hütten entlang eines geschwungenen Weges zwischen landwirtschaftlichen Feldern bei Cividale del Friuli, mit Pool.

Fazit

Die Radreise von Bled nach Triest verbindet eindrucksvolle Natur, sportliche Herausforderungen und mediterranen Genuss auf besonders abwechslungsreiche Weise.

Von den Julischen Alpen über die smaragdgrüne Soča bis zu den Weinbergen des Collio und der Adriaküste erleben wir innerhalb weniger Tage ganz unterschiedliche Landschaften. Die optionalen Varianten bieten sportlich ambitionierten Radfahrern zusätzliche Herausforderungen, während die ausgezeichnete Organisation mit Gepäcktransfer und komfortablen Unterkünften für entspanntes Reisen sorgt.

Besonders in Erinnerung bleiben uns die vielen Badepausen an Seen, Flüssen und natürlich am Meer, die traumhaften Ausblicke in den Bergen, die gemeinsamen Abende mit italienischer Küche und schließlich das Gefühl, nach zahlreichen Kilometern tatsächlich das Meer zu erreichen.

Eine Reise voller Kontraste, gemeinsamer Erlebnisse und unvergesslicher Momente – von den Bergen bis ans Meer.

Mein Lieblingsplatz

Auf dem Weg von Tolmin nach Cividale del Friuli haben wir spontan einen kleinen Abstecher von der Strecke gemacht – und dabei einen ganz besonderen Lieblingsplatz entdeckt. Eine Hängebrücke führte uns mitten durch die beeindruckende Landschaft und bot einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge und das Tal. Es war einer dieser besonderen Momente, bei denen man einfach stehen bleibt und die Aussicht genießen möchte. In der Nähe entdeckten wir anschließend einen idyllischen Badeplatz mit türkisfarbenem, fast glasklarem Wasser. Die perfekte Erfrischung nach unserem kleinen Abenteuer! Ein ungeplanter Zwischenstopp, der uns mit spektakulären Ausblicken und einem echten Urlaubsgefühl belohnt hat.

Frau mit Fahrradhelm auf Hängebrücke über türkisfarbenem Fluss bei Kobarid, umgeben von grünen Bäumen und Felsklippen.
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