Packliste für den Fahrradurlaub

Diese Dinge brauchen Sie auf Ihrer Radtour

Worauf freuen Sie sich bei der Urlaubsplanung am meisten? Neue Eurobike-Radrouten zu erleben, bislang unentdeckte Orte zu erkunden oder einfach wieder in die Pedale zu treten?

Ist die Wahl für die nächste Route getroffen, stehen das Packen des Koffers und der Eurobike-Satteltasche an. Besonders für mehrtätige Touren ist das oft schwieriger als gedacht. Was braucht man denn nun wirklich alles für eine Woche auf dem Rad? Wir haben für Sie die essenziellen Dinge in Packlisten zusammengefasst.

Radpause am Hallstättersee

Auf die Plätze, fertig, rauf aufs Bike

Die wichtigsten Fragen zuerst: Wie wird das Wetter? Welche Temperaturen erwarten Sie, und wie viele Kilometer werden täglich auf dem Velo zurückgelegt?

Sind diese Fragen geklärt, können Sie mit dem effektiven Packen beginnen. Über die Größe und das Gewicht des Koffers müssen Sie sich dabei keine Gedanken machen. Denn dank des praktischen Eurobike-Gepäckservice fährt der Koffer vor und ist jeden Tag vor Ihnen im Hotelzimmer.

Tipp: Bedenken Sie auch, ob Sie am Weg eine Sehenswürdigkeit besuchen möchten. In Kirchen sollte man Knie und Schultern bedecken!

Eurobike Rad und Koffer

Ich packe meinen Koffer

Auf einer Wochentour wird viel besichtigt und erlebt – dementsprechend sollte auch der Koffer gepackt sein. Was auf gar keinen Fall im großen Reisegepäck fehlen darf:

  • Funktionswäsche für die Dauer Ihrer Reise
  • kurze und lange Radhose, je nach Wetter und auch zum Wechseln
  • Funktionsshirts, ebenfalls genug für die Dauer Ihrer Tour
  • Freizeitkleidung für den Abend
  • Freizeitschuhe
  • ein warmer Pullover
  • eine leichte Jacke
Eurobike Satteltasche am Murufer

Ich packe in meine Satteltasche... Die Must-haves für die Tagestour

Prinzipiell benötigen Sie auf den Tagesetappen nur Dinge, ohne die Sie sich nicht vollständig fühlen. Wie das zu verstehen ist? Ganz einfach. Dank der gut organisierten Tagestouren ist das Wichtigste vom Eurobike-Team festgelegt, wie Routenverlauf, Zwischenstopps und sehenswerte Punkte. In die persönliche Satteltasche kommen alles Zusätzliche und das Nice-to-have. Wie beispielsweise Dokumente, Ausweise, E-Card, Bargeld, Smartphone etc.

Übrigens: Dank der Eurobike-Satteltasche sind Ihre Sachen ideal verstaut und benötigen nicht viel Platz auf dem fahrbaren Untersatz.

Diese Dinge dürfen in der Satteltasche nicht fehlen

  • Pannenwerkzeug, wie zum Beispiel ein Schraubenschlüssel, Reifenheber und Inbusschlüssel
  • Flickzeug
  • Ersatzschlauch
  • Luftpumpe
  • Radschloss
  • Regenbekleidung
  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Insektenschutzmittel
  • Proviant wie Obst, Müsliriegel oder ein Sandwich
  • Wasserflaschen, am besten gleich 2, damit Sie auf keinen Fall zu wenig trinken
  • Warnweste: sorgt für eine bessere Sichtbarkeit bei Abenddämmerung

Wichtig: Mit Fahrradhelm sind Sie immer sicher unterwegs. Tipps für den perfekt sitzenden Helm gibt’s im Blogbeitrag!

Erste-Hilfe-Set Radreise

Immer dabei: die Reiseapotheke

Unabhängig von der Länge der Tour sollte eine Reiseapotheke immer zum Fahrradgepäck gehören. Auch wenn Sie deren Inhalt hoffentlich nicht brauchen, ist es wichtig, das Nötigste dabeizuhaben.

Damit sie nicht zu viel Platz in der Satteltasche beansprucht, lohnt es sich außerdem, die Apotheke aufzuteilen. Ins Tagesgepäck sollte wirklich nur, was akute Symptome lindert. Als Verpackung eignet sich besonders ein wasserfestes Täschchen.

Erste-Hilfe-Set

Immer dabei sein sollten Pflaster, Mullverband, Schere und Klebeband. Eine Pinzette ist ebenfalls hilfreich, um damit beispielsweise kleine Steinchen aus einer Schürfwunde zu entfernen. Zusätzlich schadet eine Flasche Wunddesinfektion nicht.

Magnesium

Auf eine anspruchsvolle Fahrradtour folgt schnell der Muskelkater. Um sich davon nicht die nächsten Tage beeinträchtigen zu lassen, hilft Magnesium vor dem Schlafengehen. Als Pulver (aufgelöst in Wasser) oder Gel wirkt das Mineral krampflösend und lässt den Schmerz vergessen.

Insektenschutz

Besonders in der Abenddämmerung können Mückenschwärme lästig sein, weshalb ein Insektenschutzmittel für die Haut zur Grundausstattung gehört. Allerdings sollte man das Mittel am besten auch tagsüber schon verwenden, um beispielsweise Zecken fernzuhalten. Gegen diese lästigen (und leider nicht ganz ungefährlichen) Biester helfen übrigens nicht nur Sprays und Cremes: richtige Kleidung, beispielsweise knöchelhohe Socken, sind ebenfalls nützlich.

Wurde man bereits gestochen, lindert ein kleiner Kühlstick schnell den Juckreiz. Eine natürliche Alternative bietet Spitzwegerich: Das Kraut wächst auf nahezu jeder Wiese. Sein Pflanzensaft hat eine entzündungshemmende Wirkung.

Zeckenzange

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte immer eine Zeckenzange oder Zeckenkarte dabeihaben. Bevor Sie das Tier entfernen, sollten Sie sich allerdings genau über die richtige Vorgehensweise informieren. Es kann sonst zu Entzündungen kommen. Sinnvoll ist es außerdem, nach der Entfernung den Biss mit einem wasserfesten Stift einzukreisen, um Hautveränderungen als Symptom für Borreliose besser erkennen zu können. Wichtig ist, sich nach jeder Tour nach Zecken abzusuchen. Es reicht daher aus, die Zeckenzange im großen Reisegepäck zu verstauen.

Und noch ein Tipp: Wenn Ihnen ein Zeckenbiss verdächtig erscheint, Sie aber nicht am selben Tag zum Arzt gehen können, fotografieren Sie die Bissstelle mit Ihrem Handy! Denn die typischen Anzeichen für eine Infektion mit Borreliose bilden sich oft schon am nächsten Tag zurück und die Einstichstelle sieht dann aus wie ein „normaler“ Insektenbiss. Anhand des Fotos ist es für den Arzt aber auch später kein Problem, ein mögliches Infektionsrisiko einzuschätzen.

Vor der Reise sollten Sie sich zusätzlich informieren, ob die Urlaubsregion zum Zecken-Risikogebiet gehört. In diesem Fall ist eine FSME-Impfung oder Auffrischung zu empfehlen.

Sonnenschutzmittel

Sonnenschutz

Nicht nur bei strahlendem Sonnenschein ist ein ausreichender Sonnenschutz unverzichtbar. Selbst bei bewölktem Himmel kann durch die UV-Strahlung ein Sonnenbrand entstehen. Die Sonnencreme sollten Sie deshalb immer dabeihaben, um auch während der Tour den Schutz zu erneuern.

Ebenfalls hilft hier die richtige Kleidung. An besonders sonnigen Tagen eignet sich ein langes, dünnes Shirt beispielsweise besser als ein knappes Top.

Gesundheitsausweis

Ein aktueller Impfpass oder Gesundheitsausweis mit Blutgruppe oder Vorerkrankungen sollte immer im Tagesgepäck dabei sein. Besonders praktisch: Viele Smartphones haben mittlerweile eine App, in der Infos zu Gesundheit und Medikamenten gespeichert werden können. Das spart Platz im Gepäck!

Leichtes Schmerzmittel

Wer möchte, kann die Reiseapotheke um ein leichtes Schmerzmittel ergänzen. Vorher sollte aber mit dem Arzt oder Apotheker über Wirkung und Verwendung gesprochen werden. Die Schmerzmittel sollten außerdem nur im Notfall verwendet werden, da sie Kreislauf und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können.