Panorama Toskana

Reisebericht: Verena unterwegs in der Toskana

Italiens bezaubernde Landschaft erleben

Die warme Spätsommersonne lockte mich in die Toskana. Bei Sonnenschein ist das Radeln doch am schönsten. Mit gutem Wetter im Gepäck erradelte ich also die eine oder andere Etappe unseres vielseitigen Programms an Radreisen in der Toskana.

Landschaft und Radwege in der Toskana

Die Landschaft erwies sich wie erwartet als atemberaubend. In die sanften Hügel schmiegen sich kleine malerische Dörfer, in den unzähligen Weingärten reifen die Trauben. Für die Bauern war zu dieser Zeit die Olivenernte in vollem Gange und so hörte ich auf meinen Radetappen oft ein freundliches „Buongiorno!“. Klassische Radwege, wie wir sie kennen, gibt es in Italien nicht - meist radelt man auf sehr verkehrsarmen und ruhigen Nebenstraßen.

Wenn aber nun doch ein Autofahrer diese Straße nimmt, wird sehr langsam und mit großem Abstand überholt. Die Etappen führten mich vorbei an idyllischen Ziegelhäusern und Zypressenalleen säumten den Weg. Aber auch die imposanten Villen der Toskana zogen an mir vorbei, welche man normalerweise nur von Fotos kennt.

Sightseeing in der Toskana: Von Leonardo da Vinci zur David-Statue

Die wunderschönen Städte der Toskana wollte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen. Die kleine Stadt Lucca hat mich mit ihrem großen Stadtplatz und den mittelalterlichen Türmen beeindruckt. Auf der riesigen Stadtmauer, welche vollständig um die Stadt verläuft, kann man sogar radeln. Montecatini Terme ist ein klassischer Thermen- und Urlaubsort. Hier startet die Radreise Toskana Rundfahrt und auch unsere Gäste der Toskana Sternfahrt übernachten während der Reise in dieser malerischen Ortschaft. In den Thermenanlagen lässt es sich entspannen, so gönnte auch ich mir am Vormittag vor der Radtour noch eine Anwendung. Auch der Geburtsort von Leonardo da Vinci lag auf meinem Weg - das idyllische Örtchen lud zum Verweilen ein.

Etwa 40 km vor Florenz übernachtete ich in Pistoia, dem "kleinen Florenz". Früher war Pistoia eine wichtige politische Stadt, heute ist sie aufgrund der Nähe zu Florenz etwas in Vergessenheit geraten.

Trotzdem ging hier nichts an Charme verloren und die Schönheit der Stadt hat mich begeistert: der Dom, die kleinen Altstadtgassen und die charmanten Cafés.

Schließlich trieb es mich aber doch nach Florenz, auf dem Weg dorthin kam ich noch bei der imposanten und prächtigen Medici Villa vorbei. In Florenz angekommen gab es so viel zu besichtigen, dass die Zeit fast nicht reichte. Mit dem Rad ging es direkt zum Ponte Vecchio und zur Statue des Davids auf der Piazza della Signoria. Auf dem Weg zum Hotel hielt ich auch noch kurz an, um eine Pause am prächtigen Dom einzulegen. Farbenpracht und Größe ließen mich wahrlich erstaunen. Abends besuchte ich noch die Fontana del Porcellino, eine unscheinbare Eber-Statue in einer kleinen Seitenstraße. Laut Legende bringt diese Statue Glück, wenn man ihr den Rüssel reibt und ein Geldstück in den Mund legt. Glück kann man immer brauchen, also lassen wir diese Legende weiterleben.

Kulinarik und gute Küche

Meine hohen Erwartungen an die italienische Küche haben sich auf meiner Radreise alle erfüllt. Aufgrund der Nähe zum Meer und der vielen fruchtbaren Wälder wird hier sowohl Fisch als auch Fleisch serviert. Ganz klassisch sind die vielen Wildschweingerichte als Hauptspeise. Als Vorspeise habe ich mir Crostini mit Pomodoro und Hühnerleberpastete schmecken lassen.

 

Natürlich durfte in der Toskana die klassische Pasta nicht fehlen. Abgesehen davon gibt es in dieser Region auch eine ganz besondere Pastasorte: die „Trofie Liguri“, welche durch die gerollte Form viel Sauce aufnimmt. Als Dessert genoss ich Vin Santo mit Cantocchini, ein süßer Dessertwein mit Mandelgebäck. Zum Aperitiv oder zum Aperol Spritz werden gerne frische Oliven mit ungesalzenem Weißbrot serviert. Die Toskana lässt wahrlich das kulinarische Herz höher schlagen.

Unsere Partnerhotels

Natürlich habe ich auch unsere Partnerunterkünfte genauer unter die Lupe genommen. In Montecatini übernachtete ich in einem traditionsreichen Thermenhotel, in dem man verschiedene Anwendungen in Anspruch nehmen, oder den Abend am hauseigenen Pool ausklingen lassen kann. Das Hotel in Pistoia liegt idyllisch in Olivenhainen und Weingärten. Besonders hervorzuheben ist hier das Restaurant, welches mich mit toskanischen Spezialitäten verwöhnte.

Ein kleines Boutique-Hotel mitten in Florenz erwartete mich am letzten Abend. Direkt im ältesten Viertel San Frediano gelegen ist es ein perfekter Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Stadt. Die ursprüngliche Fassade ist diesem Haus erhalten geblieben, innen wurde es jedoch auf den neuesten Stand gebracht und begeistert mit modernem Charme.

Alles in allem waren es wunderschöne Tage in der Toskana. Gerne werde ich diese Region nochmal intensiver mit dem Rad erkunden.

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