Sommergewitter im Anmarsch?

So lesen Sie das Wetter richtig

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie planen eine Radtour von Anfang bis Ende durch. Alles scheint perfekt – die Vorfreude ist riesig. Und dann plötzlich eine unerwünschte Überraschung. Denn der Wettergott macht Ihnen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung! Obwohl sich vieles planen lässt, das Wetter können wir leider nicht beeinflussen. Damit Sie nicht in die Regendusche kommen, zeigt Ihnen das Eurobike-Radlerteam, wie Sie das Wetter richtig lesen.

Was die Wolken erzählen … 

Wer die Sprache der Wolken lesen kann, ist klar im Vorteil. Denn so haben Regenschauer und Wind keine Chance, unverhofft die Radtour zu stören.

Hohe Wolken: 5 bis 13 Kilometer

  • Zirrus- oder Federwolken: dünne, fasrige Wolken aus Eiskristallen, die nicht selten eine Warmfront mit Regen ankündigen.
  • Zirrokumuli: weiße, dünne Eiskristallwolken, die oft ein kräftiges Gewitter versprechen.
  • Zirrostratus- oder Schleierwolken: bedecken meist den ganzen Himmel und legen sich wie ein Schleier vor die Sonne. 36 Stunden später können Sie mit Regen rechnen.

Mittelhohe Wolken: 2 bis 7 Kilometer

  • Altokumuli oder Schäfchenwolken: weiße oder graue wellenartige Wolken aus kleinen Wassertröpfchen, die beständiges Wetter bedeuten.
  • Altostratuswolken: Wolken, die sich über einen großen Bereich ausdehnen und sich so verdichten, dass man die Sonne nicht mehr sieht. Sie bringen heftige Regen- oder Schneefälle

Tiefe Wolken: bis 2 Kilometer

  • Stratokumuli: dicke graue oder weiße Schichtwolken, bei denen der Himmel teilweise durchscheint. Sie deuten auf Wetterbesserung und Abkühlung hin.
  • Stratuswolken: bilden eine durchgängige graue Schicht und kündigen schlechtes Wetter an.

Wolken in allen Höhenlagen:

  • Nimbostratus: typische graue Regen- oder Schneewolken. Ihre Unterseite erscheint dunkel.
  • Kumuluswolken: dichte, strahlend weiße Wasserwolken mit dunkler Unterseite. Sie haben eindeutige Grenzen. Wenn sie sich zu Mittag bilden und abends auflösen, bleibt es sonnig. Erscheinen sie aber am Morgen oder am Abend, wird das Wetter oft schlechter.
  • Kumulonimben: große, dichte Quellwolken, die sich auftürmen. Bekannt sind sie als klassische Gewitterwolken.

Wetterkarten richtig verstehen

Immer wieder werden wir mit Wetterkarten konfrontiert. Egal, ob in Zeitungen, im Internet oder in den Nachrichten. Ein paar Begriffe zum Thema Wetterkarten helfen Ihnen, sie zu interpretieren.

  • Luftdruck: der Druck, den die Luft auf den Erdboden ausübt. Seine Maßeinheit ist Pascal.
  • Isobaren: diese Linien stehen für Orte mit dem gleichen Luftdruck.
  • Hoch: auch bekannt als Hochdruckgebiet oder Antizyklone. Die kalte Luft sinkt ab und verstärkt den Druck auf den Boden. Das Wetter neigt dazu, klarer zu werden.
  • Tief: kalte, schwere Luftmassen treffen an der Wolkenfront auf warme, leichte Luft. Der Prozess erzeugt Bewölkung, nasskaltes Wetter oder Wind. Ein Tiefdruckgebiet heißt übrigens auch Depression oder Zyklon.

Immer informiert mit Wetter-Apps

Eine aussagekräftige Wetter-App, mit der Sie das aktuelle Wetter stets im Blick behalten, ist zum Beispiel die von wetter.at . Mit dieser bleiben Sie stets informiert über Wetter-News aus aller Welt. Alle zwei Stunden erhalten User aktuelle Wetterprognosen und die Vorschau für die nächsten 48-Stunden. Damit die Radtour garantiert nicht ins Wasser fällt, sondern auf einen Sonnentag geplant werden kann.

Wohin die Reise auch geht  – sonnige Aussichten wünscht das Radspezialisten-Team von Eurobike!

Wir helfen Ihnen gerne
Kontaktieren Sie uns
Bestens informiert!
Tragen Sie sich für unseren Newsletter ein
Robi
Mit unserem Newsletter sind Sie immer auf dem neuesten Stand!