Wie entsteht eine neue Radreise?

Das beantwortet unser Andreas

Die Radsaison 2019 ist schon bald am Ausklingen und bei uns steht alles im Zeichen der Radreisen 2020! Wie jedes Jahr werden auch heuer wieder interessante Destinationen ausgeforscht, Radwege erkundet und Hotels getestet, damit unsere brandneuen, maßgeschneiderten Radreisen entstehen.

Was es alles braucht damit über Jahre und Jahrzehnte Millionen Radfahrer auf der Strecke im Urlaubsglück schwelgen können? Das beantwortet uns der Mann, der mit seinem Einsatz für zahlreiche Radreise-Glücksmomente sorgt: Unser Andreas.

Wie aus 300 Kilometern schnell 3000 werden

Welches Gebiet in Europa für das nächste Projekt auserkoren wird, wird im Team entschieden. Die Ideen entstehen meist im Unternehmen selbst oder es kommen Vorschläge von Radreisekunden. Ist die Entscheidung gefallen, beginnt Andreas’ Arbeit. Beim Erstbesuch der Region macht er sich auf die Suche: Wo liegen außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten, die mit dem Fahrrad gut erreichbar sind? Verhandlungen mit Hotels müssen geführt, Kooperationen mit Radwerkstätten vereinbart und ein gut funktionierendes Koffertransport-System eingeführt werden.

Das Schönste an seinem Job ist das Reisen, erklärt er. Er ist mehr als 100 Tage im Jahr unterwegs, immer auf der Suche nach den schönsten Strecken für neue Radreisen. Eine einwöchige Radreise zählt im Durchschnitt 300 Kilometer. Um die idealen Wege für die kommenden Radurlauber zu finden, braucht es meist die zehnfache Distanz in der Vorbereitung. All das passiert natürlich nicht nur mit dem Fahrrad.

Der Blick aufs Detail

Für Andreas sind es drei wichtige Puzzleteile, die jede von ihm entwickelte Radreise aufweisen muss: eine atemberaubende Landschaft, kulturelle Highlights und kulinarische Leckerbissen. Am besten innerhalb jeder Tagesetappe. Dass das nicht immer möglich ist, nimmt er nur sehr ungern zur Kenntnis. Aber sein Streben, diese sich selbst auferlegten Kriterien zu erfüllen, ist hoch.

Nicht jede Region eignet sich für den Radtourismus - ist sie auch noch so schön. Doch für Andreas zählen andere Kriterien als es für den normalen Urlaubsgast den Anschein macht. Besonders die Wegbeschaffenheit der gefahrenen Tagesetappen ist ihm wichtig. Diese liegen übrigens zwischen 35 und 65 Kilometern pro Tag – abhängig von der Topografie der Etappe.

Die Jungfernfahrt ins Glück

Für Andreas ist die Grobarbeit nun erledigt. Das Team im Unternehmen kann sich an die Angebotsausschreibung machen und die neue Radreise bereits verkaufen. Jetzt an die Detailarbeit. Und das ist der Moment, in dem unser Produktmanager wieder aufs Fahrrad steigt. Er fährt die ganze Strecke selbst ab. Also rund 300 Kilometer und mehr. Ausgestattet mit einem Diktiergerät, einer Regenjacke, einer großen Flasche Wasser und einem GPS-Gerät, um die Daten aufzunehmen. Anhand der Daten wird das Kartenmaterial erstellt, das jeder Reisende in den Reiseunterlagen zur Verfügung gestellt bekommt.

Sein Gepäck? Das wird von Hotel zu Hotel transportiert – so wie bei den Radurlaubern dann auch. Das Diktiergerät braucht er, um alles aufzunehmen, was ihm auffällt. Bei welcher Kreuzung muss man abbiegen? Wo ist ein Bahnübergang? Welche Besonderheiten bietet die Tagesetappe? Welche Sehenswürdigkeiten liegen auf der Strecke? Wo gibt’s Radwerkstätten? Und wie genau kommt der Radurlauber von Hotel zu Hotel? Neben diesen Basisinformationen sind es aber insbesondere die Geheimtipps von Einheimischen, um die er sich im Rahmen seiner Radreise bemüht.

Impressionen werden geschaffen

Nun geht es um den Feinschliff: damit unsere Radgäste einen optimalen Eindruck von der neuen Radreise bekommen, benötigt es natürlich auch schöne Bilder. Egal ob auf unserer Website, im Katalog oder auf unseren Social Media Kanälen - die Fotos der Radreisen sind überall zu sehen. Um unsere Touren bestmöglich zu präsentieren, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt: Models werden gebucht, ein Fotograf organisiert und schönes Wetter bestellt - und hoffentlich auch geliefert! 😉 

Der Mann, der das ermöglicht: unser Andreas

Andreas war schon immer begeisterter Radfahrer. Mit 17 Jahren hat er bereits den Großglockner, Österreichs höchsten Berg, mit dem Rennrad bezwungen. Danach stieg er aufs Mountainbike um.

Zum Studieren der Rechtswissenschaften kam der gebürtige Maishofener (Salzburger Land) in die Stadt Salzburg. Bereits während des Studiums jobbte er als Reiseleiter bei Eurobike. Seit mehr als zehn Jahren zeichnet er für die Entwicklung der Radreisen des Unternehmens verantwortlich.

Der Moment der Wahrheit

Und dann ist da: der Augenblick, wenn die Gäste nach dem ersten Radtag im Hotel ankommen, das Fahrrad abstellen und auf der Sonnenterrasse der Unterkunft bei einem kühlen Getränk den Tag Revue passieren lassen. Die Koffer warten bereits im Hotel. Gut hat alles funktioniert. Besser als erwartet sogar. Die Tagesstrecke war optimal ausgeschildert, die Radwege herrlich zu fahren, die Landschaft einfach traumhaft. Ein echter Radreise-Glücksmoment – sowohl für uns, als auch für Sie.

Robi auf dem Fahrrad
Andreas Schintlmeister
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Andreas Schintlmeister, Leitung Produktmanagement
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