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Weinregion Collio: Wo Slowenien auf Italien trifft

Radeln Sie durch sanfte Hügel, endlose Weinreben und historische Städte
Zwei Radfahrer auf einer asphaltierten Straße durch grüne Weinberge in der Weinregion Collio, mit sanften Hügeln und Bergen im Hintergrund.

Es gibt Regionen, die entdeckt man. Und es gibt Regionen, in die verliebt man sich von Anfang an. Das Collio im Nordosten Italiens gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Sanfte Hügel, endlose Weinreben, kleine Dörfer mit klingenden Namen wie Görz, Cormòns oder Cividale del Friuli – vorbei an Olivenhainen, Zypressen und Obstgärten.

Zwei Radfahrer auf einer asphaltierten Straße durch grüne Weinberge in der Weinregion Collio, mit sanften Hügeln und Bergen im Hintergrund.

Weinberge, so weit das Auge reicht

Wenn Sie eine Radreise planen und Wein, Kultur und Natur miteinander verbinden möchten, dann sollten Sie dem Collio unbedingt einen Platz auf Ihrer Wunschliste reservieren. Mit dem Rad erleben Sie die Landschaft intensiv, begegnen Winzern auf Augenhöhe und tauchen ein in eine Welt, in der Qualität und Gelassenheit Hand in Hand gehen. Vielleicht kehren Sie mit müden Beinen zurück – aber ganz sicher mit einem Lächeln im Gesicht und dem festen Vorsatz: Hier komme ich wieder her.

Eine Region mit Geschichte: Zwischen Grenzen und großen Ideen

Das Collio liegt im Friaul, eingebettet zwischen den Alpen und der Adria, direkt an der Grenze zu Slowenien. Diese Lage hat die Region geprägt – historisch, kulturell und kulinarisch. Von den Römern über die Habsburger bis hin zum Königreich Italien: Spuren dieser bewegten Geschichte finden sich über Jahrhunderte hinweg überall. Radeln Sie Richtung Osten, sind Sie fast unbemerkt in Slowenien. Genau dieses Miteinander macht den besonderen Reiz aus: zwei Kulturen, eine Landschaft – und unzählige Genussmomente.

Hügelige Landschaft mit Weinbergreihen in der Collio Weinregion. Grüne terrassierte Weinberge erstrecken sich mit Bergen im Hintergrund.

Ein Erlebnis für alle Sinne

Auf der alternativen Route der Friaul-Rundfahrt durchs Collio entschleunigen, genießen und einfach die Seele baumeln lassen: Reisespezialistin Stefanie ist von ihrer Radreise noch immer ganz beeindruckt und schwärmt von den traumhaften Blicken über die weiten, sanften Weinberge. Ein Platz, der Natur, Stille und Ausblick auf ganz besondere Weise vereint.

Über den Weinbergen im Collio, auf einem einfachen Stein mit weitem Blick und einen Moment die Stille genießen: Das ist mein Lieblingsplatz dieser Reise.

Stefanie Kastenauer lächelnd in einem blauen Poloshirt, mit verschränkten Armen vor einer hellen Holzwand stehend.
Stefanie Kastenauer

Reisespezialistin

Kultur zwischen Reben und Renaissance

Das Collio ist wie geschaffen für eine genussvolle Radreise. Die Hügel sind sanft, die Anstiege moderat, die Aussicht spektakulär. Immer wieder erreichen Sie kleine Orte, die wirken, als wären sie extra für eine Pause gemacht.

Gorizia - Görz

Besonders eindrucksvoll ist die Stadt Gorizia, die lange Zeit eine Brückenfunktion zwischen Ost und West innehatte. Wer durch die Straßen flaniert, spürt noch heute den Hauch der k.u.k.-Monarchie. Auf einem Hügel thront das Castello di Gorizia – von hier aus genießen Sie einen wunderbaren Blick über die Dächer der Stadt und die Weinberge des Collio.

Neptunbrunnen auf dem Platz der Altstadt von Gorizia, umgeben von bunten historischen Gebäuden. Cafés säumen die Piazza unter dramatischem Himmel.

Cividale del Friuli

Für Architekturinteressierte lohnt sich ein Abstecher nach Cividale del Friuli. Die Stadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und begeistert mit lombardischen Tempeln, mittelalterlichen Gassen und einer beeindruckenden Brücke über den Natisone.

Steinbogenbrücke mit rotem Geländer über einem Fluss in Cividale del Friuli. Historische Gebäude und Kirchturm im Hintergrund sichtbar.

Cormòns

Ein charmantes Städtchen, das wie geschaffen für eine kleine Auszeit wirkt. Hier treffen sich Weinliebhaber, Genießer und Radfahrer gleichermaßen. Auf der Piazza einen Espresso trinken, das Rad anlehnen und das Treiben beobachten – auch das gehört zur Reise

Reihen grüner Weinreben in der Weinregion Collio mit weißen Gebäuden und roten Dächern im Hintergrund unter blauem Himmel.

Die Weine des Collio: Charakterstark und elegant

Kommen wir zum Herzstück der Region: dem Wein. Das Collio gilt als eine der besten Weißweinregionen Italiens. Typisch sind die weißen Trauben, die auch als "das gelbe Gold des Collio" bezeichnet werden. Allen voran steht der Friulano – frisch, mandelig, mit feiner Würze. Ebenfalls typisch ist der Ribolla Gialla, ein lebendiger, frischer Wein mit angenehmer Säure. Perfekt für warme Sommertage nach einer Radtour. Internationaler, aber nicht minder spannend sind Sauvignon Blanc, Pinot Grigio und Chardonnay.

Rund 1.300 Hektar Weinberge schmiegen sich an sonnige Hänge und profitieren vom milden Einfluss der Adria. Die besonderen Böden – „Ponca“ genannt, eine Mischung aus Mergel und Sandstein – verleihen den Weinen ihre Mineralität und Finesse.

Viele Weingüter heißen Sie herzlich willkommen. Eine Degustation nach einer Etappe ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich empfohlen. Und keine Sorge: Die nächste Unterkunft ist meist nur ein paar sanfte Hügel entfernt.

Trauben von grün-weißen Weintrauben hängen an Rebstöcken mit üppigen grünen Blättern in der Weinregion Collio, Sonnenlicht fällt durch das Laub.
Zwei Radfahrer mit Helmen und Rädern stehen am Bleder See neben einem Boot. Eine Kirche auf einer Insel und bewaldete Hügel im Hintergrund.

Von Bled nach Triest

Tourentipp

Von den julischen Alpen führt Sie diese Radreise durch zwei Länder bis ans Mittelmeer. Entdecken Sie die glasklaren Seen des slowenischen Triglav Nationalparks und gelangen Sie entlang der smaragdgrünen Soča zur italienischen Grenze, durch das beeindruckende Weingebiet Collio, über die lebendige Kulturhauptstadt Görz bis nach Triest.

Kulinarik: Mehr als nur ein guter Tropfen

Was wäre eine Weinregion ohne die passende Küche? Das Collio vereint italienische Leichtigkeit mit slowenischen und österreichischen Einflüssen. Auf den Tellern finden sich hausgemachte Pasta, Wildgerichte, Polenta, frischer Fisch aus der Adria und natürlich der berühmte Prosciutto di San Daniele.

Dazu ein Glas Collio-Wein, ein schattiger Platz unter einer Pergola – und Sie verstehen, warum Genuss hier kein Schlagwort, sondern Lebensart ist.
Ein weiterer Pluspunkt: die Gastfreundschaft. Hier wird man nicht als Tourist betrachtet, sondern als Gast. Man nimmt sich Zeit, erklärt, schenkt nach und empfiehlt noch einen Aussichtspunkt „gleich hinter der nächsten Kurve“.

Und apropos Kurve: Ein E-Bike ist durchaus eine charmante Idee. Die Hügel sind zwar moderat, aber mit elektrischer Unterstützung bleibt mehr Energie für Fotostopps – und Weinproben.

 

Antipasti-Platte mit Prosciutto, Salami, Käsescheiben, Mozzarellakugeln, Kirschtomaten, Oliven, getrockneten Tomaten und frischem Basilikum auf Schieferplatte.
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Drei Radfahrer in Sportkleidung schauen auf ein Smartphone an einem historischen Brunnen in Hallein. Fahrradhelm und rote Tasche im Vordergrund.
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