Reisebericht von der Radtour in Luxemburg

Facettenreichtum im Herzen Europas

Mit atemberaubenden Ausblicken auf gewundene Täler, malerische Weinberge entlang der Mosel oder der tausendjährigen Festungsstadt hat das Land mit seiner doch eher bescheidenen Fläche eine erstaunliche Vielfalt zu bieten.

So wurde ich umso neugieriger auf die verschiedenen Facetten des Landes Luxemburg mit seiner gleichnamigen Hauptstadt und begab mich auf eine spannende Radtour quer durch das Land.

Für mich also auch eine gute Möglichkeit, Teile unserer Radreisen am Moselradweg zu erkunden!

Christine Pölzleitner
Christine Pölzleitner
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Erste Erkundungstour in Luxemburg

Der erste Tag meiner Reise beginnt für mich schon sehr früh, da ich zunächst mit der Bahn von Salzburg nach München fahre, um dort meinen Flug anzutreten. So erreiche ich am späten Vormittag Luxemburg.

Untergebracht bin ich im Hotel Park Inn by Radisson, einem schönen 3*** Hotel, zentral gelegen in Bahnhofsnähe. Hier darf ich noch ein leckeres Mittagsbuffet genießen, bevor ich mich auf eine kleine Erkundungstour quer durch die Stadt begebe, denn die Sehenswürdigkeiten möchte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. So geht es über die Adolphe Brücke runter in das Petruss-Tal, welches die Oberstadt vom Bahnhofsviertel trennt.

Die Adolphe Brücke wurde mit einer zusätzlichen Hängebrücke für den Radverkehr ausgestattet. Auch der Pfaffenthal Lift, welcher mich vom Tal wieder in die Oberstadt bringt, wurde hauptsächlich für Radfahrer erbaut. Dieser bietet gleichzeitig einen tollen weitreichenden Blick über die Stadt, denn er ist auch mit einer Aussichtsplattform ausgestattet. Die Stadtrundfahrt geht weiter, vorbei am Museum der neuen Kunst sowie am Cerle Municipal. 

Übrigens: Wer nicht mit dem Lift fahren möchte, der kann die Aussicht auch vom Aussichtspunkt „Chemin de la Corniche“ genießen.

Per Bahn, Rad und Pedes in den Norden des Landes

Für den heutigen Tag heißt es: Radlerhose an, Fahrradhelm auf und reintreten in die Pedale, denn vor mir liegen rund 65 km die es zu bewältigen gilt.

Dank dem sehr guten Fahrradnetz ist die Fahrradmitnahme in beinahe allen Zügen problemlos möglich. So geht es zunächst mit der Bahn hinauf in den Norden des Landes, genauer gesagt in die Èislek Region. Von da führt mich die Route vorbei an Diekirch in Richtung Vianden, einer der wichtigsten Touristenorte Luxemburgs. Nach einem kurzen aber intensiven Fußmarsch erreiche ich dann auch die „Burg Vianden“, eine der größten und besterhaltenen Burgen entlang des Rheins.

Die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich habe mir ein Mittagessen in der gemütlichen Atmosphäre des Restaurants „Beim Hunn“ verdient.

Inmitten grüner Landschaft und dem Fluss Sauer radle ich am Nachmittag weiter durch die Mullerthal Region, auch genannt „die kleine Schweiz“. Bis auf wenige Hügel ist die Strecke fast zur Gänze flach. So erreiche ich am späten Nachmittag die Unterkunft in Steinheim, das Hotel Gruber.

Entlang der Mosel, Sektverkostung und Heimreise

Nach einem ausgiebigen Frühstück starte ich in voller Frische in den dritten, jedoch zugleich letzten Tag meiner Reise.

Ich fahre heute die gesamte Etappe der Mosel entlang, somit ist auch nicht mit einer Steigung zu rechnen. Begleitet wird die Mosel von malerischen Weinbergen. Daher ist es umso passender, sich auch eine Führung durch die Sektkellerei Bernard Massard nicht entgehen zu lassen - eine Sektverkostung darf bei dieser Gelegenheit ja auch nicht fehlen!

Am Nachmittag geht die Strecke entlang der Mosel weiter, vorbei an vielen Weinreben.

Sehr zeitig erreiche ich dann mein Ziel Remich, einen kleinen Ort mit herrlichem Panorama über Weinberge und dichte Wälder. Hier genieße ich noch wohlverdient ein kleines Eis und lasse die Eindrücke der letzten Tage auf mir ruhen, bevor ich meine Heimreise nach Salzburg antrete.  

Mein Fazit: Große Begeisterung bei kleinem Umfang!
Besonders Radbegeisterte werden an dem Land schnell Gefallen finden. Sei es in der Stadt selbst oder in den vielen facettenreichen Regionen des Landes - an einem guten Radnetz mangelt es hier nicht. In Kombination mit wunderbarer Natur und vielen schmackhaften Gerichten ist Luxemburg auf jeden Fall eine Reise wert!

Unsere Radreisen in Luxemburg

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Tourencharakter
Mittel
Luxemburg / Deutschland

Luxemburg - Koblenz

8 Tage | Individuelle Einzeltour
Diese Variante des Mosel-Radwegs startet in der Hauptstadt des Großherzogtums Luxemburg. Von dieser pulsierenden, multikulturellen Metropole durchqueren Sie zunächst eine leicht hügelige Landschaft bis Remich, welches als die Perle der Mosel gilt. Das touristische Städtchen am Fuße der Weinberge und direkt am Ufer der Mosel ist ein bedeutendes Wein- und Handelszentrum. Seine pittoresken Viertel und alten Gassen sind Zeugen einer großen historischen Vergangenheit. Über das historische Trier führt Ihre Radtour immer dem Flusslauf folgend weiter nach Koblenz, wo die Mosel in Ihren großen Bruder den Rhein mündet. Zahlreiche Weinberge beiderseits der Mosel und atemberaubende Naturlandschaften werden Sie ständig auf dieser Radtour begleiten und versprechen besonders genussvolle Radwanderungen. Auf dieser rund 260 Kilometer langen Radreise folgen Sie im wahrsten Sinne des Wortes einer über 2000 Jahre alten römischen Geschichte. Dabei wechseln historische Städte mit kleinen schmucken Dörfern. Und auch die über weite Grenzen bekannten fruchtigen Moselweine müssen verkostet werden!
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Tourencharakter
Mittel
Luxemburg / Deutschland / Frankreich

Straßburg - Luxemburg

8 Tage | Individuelle Einzeltour
Grenzüberschreitendes Radwandern – unter diesem Stern steht die Radreise von Straßburg nach Luxemburg. Sie starten in Frankreich, überqueren ein paar Tage später die Grenze zu Deutschland, um dann am Ziel, in Luxemburg, anzukommen. Drei Länder, drei Landschaften, dreimal Radgenuss pur, denn die Etappen könnten abwechslungsreicher nicht sein. Belebte Städte wechseln sich ab mit Naturschauspielen wie der Saarschleife Mettlach und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die Weinberge an der Mosel lassen erahnen, wie gut der Rebensaft in dieser Region schmeckt. Details zum Radurlaub von Straßburg nach Luxemburg Wenn Sie nach einem facettenreichen Radurlaub suchen, der auch für Anfänger geeignet ist, dann ist die Strecke von Straßburg nach Luxemburg wie gemacht für Sie. Die Route führt über Radwege genauso wie über verkehrsberuhigte Nebenstraßen. Ganz besonders die Abschnitte entlang der französischen Kanäle sind echte Highlights auf der achttägigen Tour. Dazwischen? Ganz viel Zeit für Besichtigungen der kulturellen Denkmäler, Museen und Schauplätze. Und natürlich für kulinarischen Genuss. Denn wann hat man schon die Gelegenheit, die Küchen drei verschiedener Länder zu kosten? Die Highlights der grenzüberschreitenden Radreise auf einen Blick: Drei Länder – drei Landschaften: Frankreich, Deutschland und Luxemburg – diese drei Länder zeigen im Radurlaub ihre schönsten Seiten und beweisen, dass sie ihren ganz eigenen Charakter haben. Flussnahe Radwege: Ein Großteil der Radreise führt über Radwege direkt am Fluss, zum Beispiel beim Rhein-Marne-Kanal oder entlang der Saar. Beeindruckende Ausblicke sind Ihnen sicher! Städteperlen im Dreiländer-Eck: Zwischen der UNESCO-Weltkulturerbestadt Straßburg und Ihrem Ziel, Luxemburg, liegen zahlreiche Städte, die jede Menge Kultur bieten, wie Saverne, Merzig oder die älteste Stadt Deutschlands, Trier. Wissenswertes zum Radurlaub in Frankreich, Deutschland und Luxemburg Bei der eigenen Anreise nach Straßburg beginnt Ihr Radurlaub gleich mit einem echten Highlight. Nehmen Sie sich ruhig Zeit für eine Besichtigung des Straßburger Münsters oder des charmanten Stadtviertels „La Petite France“. Bis zum Ziel, der Hauptstadt des Großherzogtums Luxemburg, radeln Sie täglich zwischen 35 und 60 Kilometer. Die Route verläuft meist flach, nur ab Luxemburg wird die Strecke leicht hügelig. Ein längerer Abschnitt zwischen Mittersheim und Saarbrücken wird mit einem Transfer überbrückt. Finden Sie hier alle Infos und viele weitere Tourentipps zu unseren Radreisen in Mitteldeutschland und unseren Radreisen im Elsass.
Robi auf dem Fahrrad
Christine Pölzleitner
Bis bald, eure Christine!
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