Reisebericht Panoramasternfahrt Maishofen

Joscha entdeckt mit seiner Familie die aussichtsreiche Landschaft rund um den Zeller See

Vom Schlösser-Dorf Maishofen aus erkundet unser Mitarbeiter Joscha mit seiner Familie die wunderschöne Region um den Zeller See. Radeln mit Aussicht auf die schneebedeckten Gipfeln der umliegenden Berge ist hier Programm. Was er und seine Familie auf ihrer Panoramatour durch den Pinzgau erlebt haben, erzählt Ihnen Joscha in seinem Reisebericht.

Aussicht Steinernes Meer
Pool des Hotels Quehenberger

Anreise nach Maishofen

Nach der Arbeit geht es mit vollgepacktem Auto ­– Eltern mit Kleinkind wissen, wovon ich rede ­– los in Richtung Berge. Bei schönstem Spätsommerwetter wird unsere vergleichsweise kurze Anreise nach Maishofen im Pinzgau bereits zur Ausflugsfahrt: Die teils schon weiß gepuderten Gipfel um uns herum ­– nachts ist es in dieser Jahreszeit teilweise schon frostig kalt in den Bergen ­– begleiten uns stetig. Angekommen, eingecheckt, Zimmer bezogen und noch einen kurzen Erkundungsgang durch das Hotel Quehenberger, bei der uns der Hotelier noch einen guten Tipp für das Abendessen gibt und schon machen wir uns auf den Weg und ließen es uns mit guter österreichischer Hausmannkost im Gasthof Post im Ortszentrum von Maishofen schmecken. Sie fragen sich vielleicht, warum wir nicht im Landhotel Schloss Kammer übernachten? Das Hotel, das wir normalerweise für unsere Sternfahrer im Pinzgau buchen, war in unserem Zeitraum bereits ausgebucht.

Leogang und Hochfilzen

Wolkenpelztier

Heute heißt es: Ab auf die Räder und los geht´s! Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir um 11 Uhr relativ spät zu unserem ersten Ausflug auf. Der Vorteil ist, wenn man zu dieser Jahreszeit etwas später startet, dass es schon einigermaßen warm ist, sodass wir uns nicht mehr allzu dick anziehen müssen. Gemütlich fahren wir auf regionalen Radwegen von Maishofen Richtung Saalfelden am Steinernen Meer und genießen das überwältigende Bergpanorama: Die Sicht ist spitze! Weiter fahren wir gen Westen und legen bereits unsere erste kleine Pause bei der „WolkenPelz“ Tier-Skulptur in Lenzing ein. Wir gönnen uns einen kleinen Snack, denn im Urlaub sollte man es sich ja gut gehen lassen und natürlich gefällt dieser kleine Zwischenstopp auch unserer Tochter. Nach unserer kleinen Rast fahren wir auf gemütlichen Feld- und Radwegen in das bei Skifahrern bekannte Leogang. Der Ort erscheint in den Sommermonaten nicht verschlafen ­– wie teilweise üblich in Winterdestinationen ­– denn hier beherrschen die Mountainbiker das Bild, die flott bergab über Stock und Stein touren und teilweise waghalsige Sprünge machen. Zum Zuschauen spannend, aber nichts für uns mit Kinderwagen.

Radler mit Blick auf das Kitzsteinhorn

Dank des großartigen Radlerwetters und der Tatsache, dass unsere Tochter friedlich im Anhänger schläft, entscheiden wir uns noch für die Weiterfahrt nach Hochfilzen und genießen den Radweg vorbei an herrlichen Bauernhöfen und über kleine Almen. Der berühmte Wintersportort Hochfilzen wirkt – ganz im Gegensatz zu Leogang ­– im Sommer wirklich wie ausgestorben. Der kleine Ausflug zum Biathlonstadion lohnt sich oftmals trotzdem, denn hier trainieren die Profis auch im Sommer. Zurück geht es bis Saalfelden auf dem gleichen Weg und dann auf einer weiteren Schleife bis nach Maishofen, wo wir den Tag bei einem leckeren Abendessen ausklingen lassen.

Saalbach und Hinterglemm

Radweg bei Glemm

Heute radeln wir in die andere Himmelsrichtung: Wir machen uns auf den Weg nach Saalbach und Hinterglemm. Auf einem neu angelegten Radweg fahren wir immer entlang der Saalach durch das schöne Glemmtal. Anfangs stoßen wir nicht allzu oft auf Ortschaften, doch je näher wir an unser Ziel kommen, desto mehr kann man sich den Trubel im Winter in der Skifahrer-Hochburg vorstellen. Größere Hotels, viele Restaurants, Bars, Cafés und Einkaufsmöglichkeiten erwarten uns in Saalbach und Hinterglemm. Allerdings geht es hier im Sommer doch etwas ruhiger zu. Dennoch fallen unsere Stopps in den Ortszentren nicht allzu lang aus, denn wir genießen lieber unsere Zeit auf dem Fahrrad in der wunderschönen Pinzgauer Berglandschaft.

Pinzgauer Kühe

Entlang des Radweges hatten wir auf der Hinfahrt schon mehrere Stationen eines Fitnessparcours entdeckt und so halten wir für unsere Mittagsrast an einem Balancierparcours an: Ein Spaß für Jung und Alt. Da unsere heutige Radetappe eine recht kurze ist, genießen wir am frühen Nachmittag noch die Annehmlichkeiten des hoteleigenen Naturpools und die Sonne. Bei knapp 20 Grad Wassertemperatur können wir unsere kleine Tochter zwar dann doch nicht für ein Bad im kühlen Nass gewinnen, allerdings freuen sich Mama und Papa über eine kurze Abkühlung im Pool. Zum Abendessen geht es dieses Mal zum gemütlichen Wirtshaus „Stiegerschlössl“, wo wir köstliche regionale Leckereien im Gastgarten genießen.

Weißbach und rund um den Zeller See

Radler mit Aussicht zum Kitzsteinhorn

Bei strahlendem Sonnenschein radeln wir am Vormittag auf die beeindruckende Bergkulisse des Steinernen Meeres zu, die nur von ein paar kleinen Wolken flankiert wird. Auf schönen Radwegen geht es durch kleine Weiler und Höfe nach Maria Alm, vorbei an Saalfelden und durch das Saalachtal bis nach Weißbach bei Lofer. Hier lohnt sich sicherlich ein Besuch der Seisenbergklamm. Da unsere Tochter aber gerade Mittagsschlaf macht, entscheiden wir uns für die Rückfahrt. Nach einem kurzen Stopp im Zentrum von Saalfelden radeln wir weiter zum Ritzensee, wo wir eine gemütliche Bank finden und uns unsere Mittagsjause schmecken lassen.

Zeller See

Da wir bei der Rückkehr ins Hotel am frühen Nachmittag noch ein wenig Zeit haben, entscheiden wir uns, die eher kurze Runde um den Zeller See noch zu radeln. Von Maishofen fahren wir zum Ufer des Zeller Sees. In Verbindung mit den schneebedeckten Bergen, die in der Sonne strahlen, bietet sich uns während der Umrundung eine prächtige Kulisse. Am Ende unseres Radtages legen wir noch einen kleinen Stopp an einer schönen Liegewiese ein und kühlen unsere Füße im klaren Wasser des Sees. Den Abend lassen wir auf der Terrasse des Gasthofs zur Post bei köstlichen Leckereien ausklingen.

Ausflug zur Weißbach Gletscherwelt und Abreise

Wanderer in der Weissbacher Gletscherwelt

Da unser Heimweg in Richtung Salzburg nicht allzu weit ist, entscheiden wir uns, am Abreisetag noch einen kleinen Ausflug in die Berge zu unternehmen – dieses Mal aber mit dem Auto. Wir gehen der Empfehlung des Hoteliers nach und besuchen die Weißbach Gletscherwelt ­– ein tolles Erlebnis für die ganze Familie, besonders für unsere Tochter, die von ihrer ersten Seilbahnfahrt total begeistert ist. Mitten in der mächtigen Gletscherwelt unternehmen wir alle zusammen einen kleinen Spaziergang und genießen die prächtige Bergkulisse, unsere leckere Jause darf natürlich auch nicht fehlen.

Nach vielen großartigen Erlebnissen machen wir uns auf den Weg nach Hause und freuen uns schon jetzt auf den nächsten Besuch einer unserer Radreisen im kommenden Jahr.

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Tourencharakter
Mittel
Österreich

Panoramasternfahrt

8 Tage | Individuelle Einzeltour
Tourencharakter
Leicht
Österreich

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