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Reisebericht: Speyer – Heidelberg – Worms

Sonne, Genuss und pure Radreiselust: Im Radl-Sattel durch die Kurpfalz und die Weinstraße
Radfahrerin mit Helm hält gelbe Fahrradtasche auf Radweg neben Weinbergreihen unter blauem Himmel in der Region Speyer-Heidelberg-Worms.

Wenn sich vier Freundinnen aufmachen, um diese sonnenverwöhnte Region Deutschlands auf zwei Rädern zu erkunden, sind unvergessliche Reisemomente und jede Menge Lachfalten vorprogrammiert. Begleiten Sie uns auf dieser 6-tägigen Reise in der Pfalz und radeln Sie gedanklich mit uns mit!

Radfahrerin mit Helm hält gelbe Fahrradtasche auf Radweg neben Weinbergreihen unter blauem Himmel in der Region Speyer-Heidelberg-Worms.

Romantische Kulissen und geschichtsträchtige Städte

Unsere Reise beginnt in einer der schönsten Städte Deutschlands: Heidelberg. Schon bei der Anreise zieht uns die magische Kulisse aus Fluss, Hügeln und rotem Sandstein in ihren Bann. Das Leihrad ist hier vom ersten Moment an der perfekte Begleiter, da die Stadt bestens auf Radfahrer ausgelegt ist. Nach dem Check-in im modernen, stylischen Hotel Qube im neuen, trendigen Bahnstadt-Viertel schwingen wir uns direkt in den Sattel. Die historische Altstadt ist nur 10 Minuten entfernt. Wir rollen über die Alte Steinbrücke, machen kurz einen Stopp beim berühmten Heidelberger Brückenaffen für ein schnelles Erinnerungsfoto und blicken hinauf zum majestätischen Schloss, das thronend über der Stadt wacht und das wir auch gleich noch besuchen.

Das verzauberte Heidelberg

Doch Heidelberg ist nur das Tor zu einer ganzen Reihe historischer Schätze. Die gut ausgebauten und hervorragend beschilderten Radwege führen uns in den kommenden Tagen von einem schönen Ort zum anderen. Ein absoluter Geheimtipp ist das charmante Städtchen Ladenburg. Vor über 2000 Jahren von den Römern gegründet, verzaubert der Ort heute mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und mittelalterlichen Gassen.

Weiter nördlich wartet Worms mit seinem monumentalen romanischen Dom auf uns, der tief in die deutsche Geschichte und die Nibelungensage eintauchen lässt. Auf der landschaftlich reizvollen Etappe zwischen Bad Dürkheim und Landau lädt zudem Neustadt an der Weinstraße mit seiner historischen Altstadt zu einer lohnenden Pause ein.

Und auch die Kaiserstadt Speyer zieht uns komplett in ihren Bann: Der mächtige Speyerer Dom – das größte erhaltene romanische Kirchenbauwerk der Welt – und die lebendige Fußgängerzone sind absolute Highlights, die man einfach gesehen haben muss.

Panoramablick auf Heidelbergs Altstadt mit roten Ziegeldächern, Kirchturm, Alter Brücke über den Neckar und bewaldetem Berghang.

Pfälzer Postkartenidylle

Wer in dieser Region aufs Rad steigt, merkt schnell, warum die Pfalz auch als die „Toskana Deutschlands“ bezeichnet wird. Die Landschaft ist geprägt von sanften Hügeln, Weinreben und einer Vegetation, die man im Norden Europas kaum vermuten würde. Hier wachsen Feigen, Kiwis, Mandeln und Zitronen direkt am Wegesrand. Das milde Klima verwöhnt die Radler – selbst wenn das Thermometer, wie an unserem sportlichsten Tag, die 38-Grad-Marke knackt, weht in den Weinbergen meist ein angenehmes Lüftchen. (das leider bei 38 Grad nicht mehr wirklich erfrischend war 😉)

 

Nahaufnahme von dunkellila Weintrauben am Rebstock mit grünen Blättern. Radfahrer sind im unscharfen Hintergrund des Weinbergs sichtbar.

Bestens ausgebaute Radwege

Das Radwegenetz ist hier sehr gut ausgebaut und beschildert. Eurobike wählt Strecken, die flach bis sanft hügelig verlaufen, sodass man die vorbeiziehende Landschaft in vollen Zügen genießen kann, ohne ständig aus der Puste zu kommen. Es ist ein pures Vergnügen, durch das sanfte Grün der Weinstraße zu radeln. Hinter jeder Kurve öffnet sich ein neuer Blick auf malerische Winzerdörfer wie Forst oder Deidesheim. Die Radwege sind so angelegt, dass man oft abseits des Autoverkehrs die Natur genießen und die Seele baumeln lassen kann.

 

Zwei Radfahrerinnen mit gelben Taschen fahren durch eine Blumenwiese mit weißen und rosa Blüten unter bewölktem Himmel bei Offenbach.

Pfälzer Lebensart: Herzlichkeit, die ansteckt

Was diese Originalreise aber unvergesslich macht, ist die herzliche Pfälzer Lebensart und die offene Geselligkeit der Menschen. Hier ist niemand lange fremd. Egal, ob man an einer Kreuzung kurz die Karte studiert oder in einem schattigen Innenhof Rast macht – die Einheimischen sind offen, herzlich, hilfsbereit und immer für einen kleinen Plausch zu haben.

Diese Herzlichkeit spiegelt sich auch in unseren Partnerhotels wider. Nach einer ausgiebigen 90-Kilometer-Etappe gibt es nichts Schöneres, als in eine Wohlfühloase wie das Kurparkhotel in Bad Dürkheim einzukehren, den Wellnessbereich zu nutzen und den Tag Revue passieren zu lassen. Auch das gemütliche Hotel Amelie in Landau oder das fahrradfreundliche Hotel am Wartturm in Speyer punkten mit exzellentem Service, einem reichhaltigen Frühstück für aktive Radlertage und spürbarer Liebe zum Detail.

Kurhaus Bad Dürkheim, ein klassisches Gebäude mit Säulen, über einen gepflegten Rasen mit bunten Blütensträuchern und Gartenbeeten.

Kulinarische Highlights in der Pfalz

Kulinarik wird hier großgeschrieben, und jede Pause wird zu einem kleinen Highlight. Wenn die Mittagshitze drückt, gibt es nichts Erfrischenderes als einen Stopp in einem der vielen kleinen Weingüter, wie z.B. dem Sonnenhof in Bockenheim an der Weinstraße, um eine eiskalte, spritzige Traubenschorle zu trinken. (die uns in der Hitze gerettet hat)

Das gemütliche Café Solo kurz vor Bad Dürkheim, wo uns knuspriger, hauchdünner Pfälzer Flammkuchen serviert wird, lädt mit eigenem kleinen Pool zum Entspannen ein. Dazu passt hervorragend ein gut gekühlter, aromatischer Muskateller.

Ein absolutes Highlight unseres Mädels-Trips ist der Abend im Restaurant „Pinot und More“ in Bad Dürkheim. Hier probieren wir uns durch „Pfälzer Tapas“: kleine, fein angerichtete Portionen regionaler Klassiker wie z.B. „Lauchkuchen“ oder „Redischsalat“ perfekt begleitet von einem Riesling oder Grauburgunder. Zum Nachtisch gibt es dann noch ein traditionelles „Pfälzer Dampfnudelchen“.

 

Flammkuchen mit Speck und Käse auf einem Holzbrett neben einem Glas Weißwein, serviert auf einer Außenterrasse in Weißenheim.
Weinreben mit roten Weintrauben

Fazit

Eine Radreise mit Eurobike durch die Kurpfalz und entlang der Weinstraße ist die ultimative Auszeit vom Alltag. Die perfekte Kombination aus erstklassigen Radwegen, landschaftlicher Schönheit, kulturellen Highlights und die Weinregion macht die Tour absolut stressfrei und genussvoll. 

Es sind die Momente des gemeinsamen Lachens im Sattel, die erfrischenden Pausen in den Weingütern und die schönen kleinen Städtetouren am Abend, die diese Reise so wertvoll machen. Wer Lebensfreude tanken, sich verwöhnen lassen und Deutschland von seiner sonnigsten und herzlichsten Seite erleben möchte, für den ist diese Tour ein absolutes Muss. Packen Sie die Fahrradtaschen, schnappen Sie sich Ihre Lieblingsmenschen und radeln Sie mit Eurobike durch die schöne Pfalz.

Mein Lieblingsplatz

Heidelberg ist für mich das absolute Highlight unserer Pfalz-Tour. Besonders faszinierend finde ich, wie harmonisch die Stadt Alt und Neu verbindet. Auf der einen Seite liegt das moderne Viertel „Bahnstadt“ mit geradliniger Architektur – und dennoch überraschend viel Grün.

Den perfekten Kontrast dazu bildet die historische Altstadt. Es macht einfach Freude, zu Fuß durch die kleinen Gassen zu schlendern. An jeder Ecke laden gemütliche Cafés und Restaurants zu einer entspannten Pause ein.

Auch die Neckarwiesen direkt am Flussufer sind wunderschön. Dort sitzt man entspannt am Wasser und genießt den Blick auf die grünen Hänge. Das Heidelberger Schloss und die Alte Brücke gehören bei einem Besuch natürlich ebenfalls dazu.

Es war mein erster Besuch in dieser tollen Stadt – aber ganz bestimmt nicht mein letzter.

Kornmarkt in Heidelberg mit Madonna-Brunnen, bunten historischen Gebäuden und Heidelberger Schlossruine am Hang unter blauem Himmel.
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