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Reisebericht: Alpe-Adria-Radweg sportlich

Mit dem Gravelbike ans Meer: Sportliche Radreise von Salzburg nach Grado
Zwei Radfahrer mit Helmen und Tourenrädern auf Küstenweg mit Holzzaun, Lagune und Pinie bei Grado am Alpe-Adria-Radweg.

Gemeinsam mit meinem Freund starte ich bald in meine dritte Team on Tour-Reise mit Eurobike. Schon länger stand auf unserer To-Do-Liste, einmal von zu Hause aus mit dem Rad ans Meer zu fahren. Nun wurde es Zeit, dieses Abenteuer der Alpenüberquerung in die Tat umzusetzen. Deshalb heißt es für uns: Ab auf die Gravelbikes und los geht die sportlich am Alpe-Adria-Radweg von Salzburg nach Grado!

Zwei Radfahrer mit Helmen und Tourenrädern auf Küstenweg mit Holzzaun, Lagune und Pinie bei Grado am Alpe-Adria-Radweg.

Unser persönlicher Sommer-Radgenuss in 6 Tagen

Sechs Tage, zwei Länder, unzählige Eindrücke: Unsere Radreise am Alpe-Adria-Radweg von Salzburg nach Grado ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch kulinarisch und klimatisch unglaublich vielfältig. Wir starten in den Salzburger Alpen, durchqueren Kärnten, danach genießen wir das erste italienische Lebensgefühl und schließlich fahren wir ein in das Ziel am Meer.

Um das sportliche Erlebnis der Tour voll auszunutzen, sind wir das erste Mal unterwegs mit den Gravelbikes von Eurobike. Das Wetter ist durchgehend sonnig und warm. Das bedeutet: Viel trinken, Pausen im Schatten und ein Tempo, das Raum lässt fürs Genießen. Die Strecke ist mithilfe der Eurobike und Eurohike on Tour-App leicht befahrbar, angenehm zu radeln und ideal für sportlich aktive Entdecker wie uns.

Von Salzburg nach Bad Gastein

Mit den Gravelbikes rollen wir über gut ausgebaute Radwege hinaus aus der Mozartstadt. Diese verschwindet schnell hinter uns, dafür begleiten uns saftig grüne Wiesen, schattige Wälder und das Panorama der nördlichen Alpen.

Der Weg führt uns weiter durch das Gasteinertal, vorbei an kleinen Dörfern, Kuhweiden und alten Bauernhöfen. Hier gibt es entlang der Strecke zahlreiche schöne Möglichkeiten, eine Pause auf einer der vielen Bänke einzulegen und bei einem Getränk oder einer mitgebrachten Jause die Natur zu bewundern.

Nach dem letzten Anstieg des Tages, der uns nach Bad Gastein führt, werden wir mit einer imposanten Bergkulisse belohnt. Spätestens jetzt wissen wir: Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Der Ort liegt spektakulär an einem Hang, mit Wasserfall mitten im Zentrum und prachtvollen Gebäuden. Nach dem ersten langen Radtag genießen wir ein kühles Getränk und typisch österreichische Küche auf der Restaurantterrasse mit Blick ins malerische Tal – und freuen uns auf die kommenden Etappen Richtung Süden.

Gasteiner Wasserfall fließt durch felsige Schlucht in Bad Gastein, mit weißem Gebäude links und weißen Blumen im Vordergrund.

Über die Tauern und weiter mit dem Rad entlang der Drau bis Villach

Am zweiten Tag wartete eine logistische Herausforderung auf uns: Die Tauernschleuse war zu dem Zeitpunkt, als wir noch geradelt sind, gesperrt. Daher stand für uns ein von Eurobike organisierter Bus-Transfer von Bad Gastein nach Spittal an. Mittlerweile ist die Tauernschleuse aber schon wieder geöffnet.

Also, weiter geht’s! Die Räder werden verladen. Wir machen es uns im klimatisierten Bus bequem und lassen die alpine Kulisse an uns vorbeiziehen. Obwohl wir nicht selbst in die Pedale treten, genießen wir den Abschnitt – allein schon wegen der spektakulären Ausblicke entlang der Fahrt.

Radfahrer auf Schotterweg entlang der türkisfarbenen Drau mit Bergen und Wald. Blauer Himmel mit weißen Wolken über der Alpenlandschaft.

In Spittal an der Drau angekommen steigen, wir dann aufs Rad. Jetzt beginnt unsere eigentliche Tagesetappe, angenehm flach, begleitet vom ruhigen Flusslauf der Drau. Der Radweg ist breit und gut ausgebaut, und die Sonne blitzt uns zwischen den Bäumen immer wieder entgegen. Auf dem Weg nach Villach radeln wir durch kleine Orte, vorbei an duftenden Wiesen und bewaldeten Abschnitten.

In Villach lassen wir den Tag entspannt ausklingen – mit gutem Essen, fast schon italienischem Eis und einem Hauch Sommerabendmagie. Beim Spaziergang zurück zum Hotel werden wir von einem Regenbogen und einem nachfolgend bunten Himmel begleitet.

Von Kärnten bis nach Italien

Nach einem reichhaltigen und sehr ausgiebigen Frühstück auf der Hotelterrasse beginnt für uns der dritte Radtag, einer der landschaftlich spannendsten: Wir verlassen Kärnten und radeln über die Grenze nach Friaul-Julisch Venetien. Für uns geht es vorbei am Kanaltal und durch Triest. Entlang der gesamten Strecke begleitet uns die traumhafte Bergkulisse und es geht immer weiter bergab Richtung Meeresspiegel. Eine der stilvollen Bars entlang der alten Bahntrasse eignet sich nun perfekt für eine Pause. Hier wurden ehemalige Bahnhöfe liebevoll umgebaut und sind nun ein beliebter Ort für eine Radfahrerpause. Das italienische Flair lädt zum Verweilen und Genießen ein.

Die Landschaft verändert sich allmählich, die Berge werden sanfter, das Klima wärmer. In den Dörfern spüren wir bereits den Einfluss des Südens: Bunte Blumen und Palmen sind in den Vorgärten und italienischen Höfen zu finden. Die Route führt uns durch das charmante und ruhige Städtchen Venzone. Die Altstadt mit ihren pastellfarbenen Häusern, kleinen Trattorien und Kopfsteinpflastergassen wirkt wie aus einem Bilderbuch. Weiter geht es zu unserem heutigen Etappenziel, Gemona del Friuli.

Betonbrücke über einen türkisfarbenen Fluss bei Pontebba, umgeben von grünen Bergen und Wäldern entlang des Alpe-Adria-Radwegs.

Durch die Hügellandschaft Friauls bis an die Adria

Als wir uns am letzten Tag auf die Räder schwingen, wissen wir: Das Meer ist nicht mehr weit. Der Radweg geht sanft bergab durch das friaulische Hügelland. Die Luft riecht nach Pinien, Lavendel und trockenem Gras. Auf den Feldern stehen Tomatenpflanzen, Mais, Weinreben – Italien pur.

Die Route führt uns nun einmal durch Udine und weiter Richtung Süden über den wunderschönen Piazza Grande in Palmanova. Hier laden die kleinen Cafe‘s und Eisdielen förmlich zur Pause ein.

Piazza Grande in Palmanova mit weißer Domfassade, Glockenturm und bunten Gebäuden. Der sechseckige Platz zeigt Steinmuster und Bänke.

Kurz vor Grado sehen wir zum ersten Mal das Meer glitzern. Die Freude ist riesig: Nach vier Tagen im Sattel und knapp 350 Kilometern haben wir unser Ziel erreicht. Schließlich radeln wir noch die letzten Meter über die Straße, welche links und rechts von Meer umgeben ist, fast wie eine lange Brücke.

Grado selbst begeistert mit venezianischem Flair, engen Gassen, schönem Hafen, mediterraner Küche und feinem Sandstrand. Der perfekte Abschluss der Tour, die Natur, Genuss und Bewegung ideal vereint. Natürlich darf auch eine Abkühlung im Meer nicht fehlen. Die anschließende Pizza und Pasta haben wir uns mehr als verdient und werden mit Blick auf den Fischerhafen in vollen Zügen genossen.  

Grünes Getreidefeld mit leuchtend roten Mohnblumen unter blauem Himmel mit weißen Wolken. Dichter Waldrand im Hintergrund sichtbar.

Fazit

Diese Tour ist abwechslungsreich, sportlich anspruchsvoll, landschaftlich und kulinarisch – ideal für alle, die den Wechsel von Bergen, Flüssen und Meer lieben und längere Radetappen absolvieren wollen. Dank des gut organisierten Gepäcktransfers und der großartigen Radwege fährt man stressfrei und mit viel Genuss. Für uns ist diese Tour ein perfekter Mix aus Bewegung, Landschaft und italienischer Lebensfreude – ein Erlebnis, das lange nachwirkt.

Mein Lieblingsplatz

Auf der langen, schmalen Straße mitten im Meer, zwischen Himmel und Wasser, steht dieser einzelne Baum wie ein stiller Wegweiser ans Ende der Reise. Hier weht ein sanfter Meereswind, Möwen kreisen über uns und das Licht der Adria zaubert ein ganz besonderes Glitzern auf die Wasseroberfläche. Die dazugehörige Bank lädt zum kurzen Verweilen und Innehalten ein. Wir sind angekommen. In Grado, dem großen Finale unserer Reise ans Meer.

Großer einzelner Baum neben Radweg entlang der Küstenlagune in Grado. Klarer blauer Himmel und ruhiges Wasser mit ferner Küstenlinie.
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