Reisebericht Turin – San Remo

Herr und Frau Reischl aus Salzburg haben sich auf den Weg des bekannten Radklassikers vom royalen Turin nach San Remo gemacht. Wir freuen uns sehr, dass sie auf dieser Radreise viele schöne Eindrücke gesammelt haben und uns als Feedback einen Reisebericht übermittelt haben. Auch haben sie von ihrer Radreise viele schöne Fotos mitgebracht. Ihre Eindrücke möchten wir gerne mit Ihnen teilen:

Familie Reischl
Stadtplatz in Turin

1. Tag: Anreise nach Turin

Nach 7 Stunden Autofahrt erreichen wir Turin und unser Hotel Boston. Es ist 9 Uhr frühmorgens, trotzdem werden wir von der netten Rezeptionistin mit der freudigen Nachricht überrascht, dass wir schon unser Zimmer beziehen dürfen. Auch werden uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Stadtplan gezeigt. Um 10 Uhr brechen wir auf ins Zentrum und genehmigen uns den ersten Espresso. Turin besitzt 17 Kilometer Arkadengänge, der Großteil davon gefüllt mit Shops und Boutiquen. Natürlich können wir hier nicht widerstehen.

Am Abend bekommen wir eine Einführung zur Tour von Cesare – wirklich sehr ausführlich und genau – und wir bekommen unsere E-Bikes übergeben.

Den restlichen Abend lassen wir im Zentrum in einer ausgezeichneten Osteria ausklingen.

2. Tag: Turin – Pinerolo

Unser Startpunkt liegt mitten Turin am rechten Po-Ufer. Sehr viele Turiner nutzen hier die Gelegenheit, ihrem Sport nachzugehen. Entlang des Flusses verlassen wir Turin Richtung Landesinnere. Großteils fahren wir auf Radwegen durch schöne Wälder entlang von kleinen Flüssen. Gegen 15 Uhr erreichen wir schließlich Pinerolo. Nach einer kurzen Rast in einem Café fahren wir zu unserem Hotel Barrage. Ein tolles Hotel etwas außerhalb von Pinerolo. Nach einer kurzen Siesta fahren wir mit den Rädern wieder in den Ort und genießen Pasta in einer Osteria unter den Arkaden. Anschließend besuchen wir noch die Basilika auf den Hügeln von Pinerolo, mit unseren E-Bikes im High Modus natürlich kein Problem!

3. Tag: Pinerolo – Saluzzo

Heute führt unsere Tour durch abgelegene aber malerische Orte, großteils durch Obstgärten. Das Wetter ist perfekt und bei einem Obstbauern werden wir mit frischen Früchten gestärkt. In Cavour genehmigen wir uns einen Espresso. Gegen 14 Uhr erreichen wir Saluzzo und machen abermals Pause in einem Café am Stadtplatz, sonnengeschützt in wunderschönen Arkaden. Nach zwei wohlverdienten Bieren geht’s zum Check-In ins Hotel Antiche Mura, einem fantastischen Hotel mit extrem zuvorkommender Begrüßung. Sogar Mineralwasser dürfen wir uns gratis nehmen. Abends besuchen wir ein Restaurant, welches uns im Routenbuch empfohlen wurde. Sehr lecker!

Ausblick auf Mondovi

4. Tag: Saluzzo – Mondovi

Wieder führt uns die Reise durch kleine Orte und riesige Obstplantagen. Das Wetter ist wunderbar heiß und wir genießen die Fahrt. Gegen Ende der Etappe wird es ordentlich hügelig. Die letzten Kraftreserven werden aufgebraucht, aber von weitem ist schon das Etappenziel auf einem Hügel ersichtlich: Mondovi. Am Abend geht es mit einer Seilbahn in ein Weinlokal, wo ein 3-gängiges Degustationsmenü auf uns wartet. Auf der Terrasse der Cantina Bonaparte haben wir wohl den besten Platz ergattert! Von dort gibt es einen wunderschönen Blick über die Weinberge.

Blumenmauer in Millesimo

5. Tag: Mondovi – Millesimo

Heute erwartet uns dir schwerste Etappe. Bereits zu Beginn stellen uns zwei Bergwertungen vor eine Herausforderung. Wir fahren durch Hügellandschaften, an Weinreben vorbei, und immer leicht bergauf. Am Abend nutzen wir wieder eine Restaurantempfehlung von Eurobike und genießen zur Pasta eine Flasche Prosecco…

6. Tag: Millesimo – Albenga

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es los, und zwar 30 km leicht bergauf. Eine schöne Strecke entlang eines Flusslaufs. Oben angekommen erwartet uns ein schöner Ausblick über das ganze Tal. Anschließend geht es nur noch über Serpentinen bergab. Leider lässt uns starker Gegenwind an diesem Tag dennoch ordentlich schwitzen. Wir erreichen dann Albenga, einen wunderschönen Ort mit engen Gassen im Zentrum. Und dann endlich der erste Blick aufs Meer!

In unserem Hotel werden wir freundlich empfangen, kurz danach geht es mit Badehose zurück ans Meer.

7. Tag: Albenga – San Remo

Die gemütlichste und wahrscheinlich schönste Radetappe steht uns bevor. Zwanzig Kilometer von Albenga nach San Remo, direkt am Meer, an einem wunderschönen Radweg. Rechts vom Radweg ragen die Oleander auf die Strecke, links davon der Blick aufs Meer. Genüsslich radeln wir Richtung San Remo. Kurz vor Ortsanfang wartet noch ein Fruchtcocktail einer Strandbar auf uns. Nachdem dem Check-in im Hotel Lolli Palace erkunden wir San Remo mit seinen wunderschönen Gassen und den vielen Geschäften, Restaurants und Bars. Den Abend lassen wir gemeinsam mit den anderen Radlerfreunden in einem netten Lokal ausklingen.

8. Tag: Abreise

Eine wirklich tolle Radreise mit wunderschönen, unterschiedlich ausgewählten Streckenabschnitten geht zu Ende… Wir freuen uns aufs nächste Mal!

Vielen herzlichen Dank für den schönen Reisebericht, Familie Reischl!

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Tourencharakter
Mittel
Italien

Turin - Sanremo

8 Tage | Individuelle Einzeltour