Experteninterview mit Matthias Grick von KTM

Nur das Beste für unsere Kunden: KTM-Bikes auf den Eurobike Radreisen

Ein gutes Fahrrad ist auf einer ausgiebigen Radtour das Um und Auf. Eurobike setzt dabei nicht auf irgendwelche Fahrräder. Nein! Nur die besten Velos kommen für die Kunden in Frage. Deshalb radelt jeder Eurobike-Gast mit einem KTM-Bike durch Österreich, Deutschland und ganz Europa. Sozusagen Bikes made in Austria!

Was die KTM-Fahrräder wirklich können und worauf Sie beim Kauf eines eigenen Rads achten sollten, haben wir Radexperte und Profi-Mountainbiker Matthias Grick von KTM gefragt.

Matthias Grick

Porträt Matthias Grick

Er ist nicht nur ein Vollprofi, wenn es um die Entwicklung, Konzeption und Technik der KTM-Bikes geht. Matthias Grick ist auch im Marketing-Bereich, im Projektmanagement sowie für sämtliche Testberichte bei KTM verantwortlich. Zudem bestreitet er selbst erfolgreich Rennen und ist Teil des hauseigenen Werkteams der Österreicher.

Eurobike: Wie finde ich das richtige Rad für meine Bedürfnisse? Was sollten Sie beim Kauf beachten?

Profi-Mountainbiker Matthias Grick: Grundsätzlich sollten Sie sich fragen, für welches Einsatzgebiet das Bike benötigt wird und in welcher Preiskategorie es sich bewegen soll. Insgesamt bin ich der Meinung, dass es nicht immer das High-End-Modell sein muss. Bei den KTM-Fahrrädern gibt es in jedem Segment verschiedene Modelle, die preislich abgestuft sind.

Der aktuelle Trend beim Fahrradkauf geht grundsätzlich in Richtung Komfort. Heißt: Es werden immer mehr vollgefederte Bikes verkauft. Natürlich spielt auch das Gewicht eine große Rolle.

Bei manchen Fahrradteilen, wie zum Beispiel den Reifen, ist es oft klüger, einige Gramm mehr in Kauf zu nehmen. Warum? Ganz einfach: Das Hauptaugenmerk sollte immer auf der Pannensicherheit liegen.

Oberste Regeln beim Fahrradkauf:

  • vertrauenswürdigen Händler finden
  • erfahrene Service-Stelle aufsuchen (idealerweise beim Händler)

KTM legt bei der Weiterbildung der Mitarbeiter großen Wert auf die Schulung und Zusammenarbeit mit den einzelnen Händlern.

Noch mehr Tipps zum richtigen Fahrradkauf gefällig? Das Eurobike-Team weiß, worauf Sie achten sollten!

Eurobike: Wie bestimme ich die richtige Position meines Sattels und Lenkers am Rad?

Matthis Grick: Auch hier ist meistens der Fachhändler der beste Berater. Ein zu großer Rahmen macht das Fahren schwerfällig und das Rad wirkt nicht mehr agil.

Zusätzlicher Tipp: Das eigene Gefühl täuscht einen meistens nicht. In erster Linie muss man sich selbst am Bike wohlfühlen, egal, welche Messwerte ein Computer beim Bike-Fitting ausspuckt.

Als Faustregel gilt: Wenn man die Hände am Lenker hat, sollen die Ellbogen leicht abgewinkelt und nicht gestreckt sein. Stellt man die Ferse bei einer senkrechten Kurbelposition aufs Pedal und das Knie ist leicht abgewinkelt, passt auch die Sitzhöhe.

Ich persönlich bevorzuge es, wenn sich die Sattelspitze leicht nach unten neigt.

Aber an sich gibt es keine exakte Anleitung, wie ein Sattel sein soll. Den richtigen Sitz am Fahrrad muss jeder für sich selbst finden. Nicht immer ist ein weicher Sattel auch bequem. Vorwiegend kommt es auf die Form an. In den letzten Jahren hat sich bei den Berührungspunkten zwischen Körper und Rad sehr viel getan. Man findet eine große Auswahl an ergonomischen Griffen und Sätteln, auch speziell für Damen. Lesen Sie auch unsere Empfehlungen zum richtigen Fahrradsattel.

Tipp am Rande: Sparen Sie auf keinen Fall bei der Radhose. Ein hochwertiges Sitzpolster ist das Um und Auf, wenn man sich beim Radfahren wohlfühlen möchte!

Sie haben bereits eine konkrete Vorstellung, was Ihr Sattel können soll? Dann holen Sie sich noch zusätzliche Tipps zum richtigen Fahrradsattel!

Eurobike: Wie entsteht ein neues Fahrrad-Modell bei KTM? Wie lange dauert es vom Entwurf bis zum fahrtauglichen KTM-Fahrrad?

Matthias Grick: Oft wird schon über zwei Jahre vor dem Release an einem neuen Radkonzept getüftelt. Bei KTM befindet sich die gesamte Entwicklungsabteilung direkt in Mattighofen. Wie lange es dauert, bis die Skizze auf dem Papier zum fertigen KTM-Rad wird, variiert stark.

Getestet wird vorwiegend mit Prototypen. Die Formen der Räder werden mittels 3-D-Drucker eins zu eins nachgebildet und begutachtet. Das Feedback zu den Vorführobjekten kommt von vielen Experten, auch außerhalb des Unternehmens. Bei den Race-Bikes ist es noch etwas komplizierter. Durch permanenten Wissensaustausch mit den Profis kann so das optimale Material, natürlich made in Austria, weltweit getestet werden.

Hinzu kommen der enorme E-Bike-Boom und der Innovationsdruck in den letzten Jahren. Aktuell muss es bei der Konzeption und Entwicklung oft sehr schnell gehen. Die Vorlaufzeiten werden immer kürzer. Neue Rahmenkonzepte müssen in nur einem Jahr umgesetzt werden, um mit dem Wettbewerb mithalten zu können.

Die KTM-Bikes von Eurobike: Werden Sie zum Radiator!

Kommt der Rahmen-Rohling aus Asien in Mattighofen an, geht es schnell. Innerhalb eines Tages werden bis zu 1.000 Räder in der neu eröffneten Produktionshalle lackiert und aufgebaut. Das ist unser Qualitätsversprechen an den Kunden: immer am Puls der Zeit zu sein!

Eurobike: Was sind die Qualitätsansprüche von KTM bei der Produktentwicklung?

Matthias Grick: Einen Mangel an Qualität kann man sich als namhafter Hersteller nicht erlauben. Dadurch, dass alle Produktionshandgriffe vor Ort erledigt werden, garantiert ein KTM-Fahrrad höchste Qualität, und das made in Austria.

Zusätzlich muss jedes einzelne Rad vor dem Versand zur Endkontrolle, bei der jede noch so kleine Schraube kontrolliert wird. Unser komplettes Entwicklungsteam ist im Haus, damit wir unseren Kunden auch den gewohnten Standard bieten können.

Übrigens: Getestet werden die Bikes am Prüfstand und direkt im Gelände. Oft ist auch der Endkunde der wichtigste Feedback-Geber. Zusätzlich steht der Außendienst rund um die Uhr für die Händler zur Verfügung. Sollten Rückmeldungen kommen, werden sie direkt an die Qualitätssicherung weitergegeben.

Fahrrad

Eurobike: Wodurch unterscheiden sich KTM-Räder von anderen Fahrrädern?

Matthias Grick: KTM ist eine Marke mit langer Tradition und das schätzen unsere Kunden!

Mein Tipp an alle Mountainbike-Liebhaber: Am besten einfach immer vergleichen und vor dem Kauf mit verschiedenen Rädern eine Testfahrt machen. (Lacht) Ich verspreche euch, eure Wahl wird auf ein KTM-Fahrrad fallen.

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