Radfahren bei Hitze

5 Tipps fürs Radeln bei hohen Temperaturen

Ach, so ein Sommer, der kann schon herrlich sein! Kein Wölkchen ist am strahlend blauen Himmel zu sehen. Die Sonne scheint mit ihrer ganzen Strahlkraft, und die Laune jedes Einzelnen steigt und steigt. So traumhaft ein warmer Sommertag auch sein kann, so schweißtreibend ist dann jedoch auch die Radtour und Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke verlangen Radfahrern einiges ab. Denn der Körper muss nicht nur die Energie aufbringen um ans Etappenziel zu gelangen, sondern ist auch mit der Regulierung der Körpertemperatur beschäftigt. Damit Sie selbst bei großer Hitze während Ihrer Radreise im Sommer einen kühlen Kopf bewahren und das Radfahren richtig genießen können, haben wir ein paar hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt.

 

Radfahrer in der Region Wachau

1. Kopfbedeckung und Sonnenbrille

Um beim Radfahren einem Sonnenstich vorzubeugen und dem Körper zusätzlichen Stress durch ungeschützte Sonneneinstrahlung zu ersparen, sollte bei hohen Temperaturen unbedingt eine Kopfbedeckung getragen werden. Optimal ist ein leichter Radhelm mit Sonnenschild und Lüftungsschlitzen. Lesen Sie hierzu unsere Empfehlungen zum richtigen Fahrradhelm. Ein guter Schutz für die Augen ist ebenfalls sehr wichtig, da grelles Sonnenlicht schädlich für das Auge ist. Beim Radfahren in der Sonne sollten Sie daher stets eine gute Sonnenbrille tragen. Kinderaugen sind übrigens besonders empfindlich gegen Sonneneinstrahlung, daher sollten auch die Augen der kleinen Radler in den Sommermonaten unbedingt durch Sonnenbrillen mit verlässlichem UV-Schutz geschützt werden.

Sonnenschutzmittel

2. Sonnenschutzmittel für die Haut

Schutz für die Haut durch Sonnencreme sollte selbstverständlich nicht fehlen, damit es nicht zu einem lästigen Sonnenbrand kommt. Sonnenschutzmittel enthalten verschiedene Filter, die die UV-Strahlung absorbieren uund einen wirksamen Schutz vor Schäden durch UV-Licht bieten. Sie wirken einer vorzeitigen Hautalterung entgegen, schützen aber vor allem vor Hautkrebs.

Verwenden Sie daher Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor und tragen Sie die Sonnenmilch mehrmals täglich auf. Besonders exponierte Stellen wie Nase, Ohren, Nacken und Waden sollten dabei keinesfalls vergessen werden.

Eurobike Radler machen Pause auf Steg am Chiemsee

3. Die richtige Kleidung

Tragen Sie während des Radfahrens bei Sommerhitze am besten helle Kleidung. Diese reflektiert das Sonnenlicht, während dunkle Kleidung das Licht absorbiert und den Körper zusätzlich erhitzt. Spezielle Funktionskleidung transportiert Schweiß von innen nach außen und sorgt für eine großflächige und schnellere Verdunstung. Sehr viele Radfahrer empfehlen Kleidungsstücke aus Merinowolle. Zu den Vorteilen dieser Naturfaser gehören insbesondere ihr natürlicher UV-Schutz und der angenehme Tragekomfort. Darüber hinaus sind Materialien mit Merinowolle hoch atmungsaktiv und trocknen wesentlich schneller als Baumwolle.

Radfahrer bei Pause in Melk

4. Ausreichend trinken

Da der Fahrtwind beim Radfahren den Schweiß sehr schnell verdunsten lässt, merken Radfahrer den Flüssigkeitsverlust oft nicht. Um ein Dehydrieren zu verhindern, sollten Sie bei Hitze bereits vor Beginn der Radetappe viel Wasser, Früchtetee oder Fruchtschorlen mit natriumreichem Mineralwasser trinken.

Auf die Fahrt sollten Sie dann am besten gleich zwei Flaschen Wasser mitnehmen und während des Radelns regelmäßig trinken, auch wenn Sie keinen Durst verspüren.

Holzstege im Attersee

5. Pausen einlegen

Radfahren in der Hitze ist für den Organismus sehr belastend. Daher sollten Sie bei solchen Bedingungen eher gemütlich radeln und keine Höchstleistungen von sich fordern. Legen Sie auch regelmäßig Pausen im Schatten ein.

Sollten Sie die Möglichkeit haben einen kurzen Abstecher zu einem kühlen Bach oder einem Badesee zu machen, nehmen Sie die Gelegenheit einer Erfrischung wahr. Denn so entgehen Sie zumindest für kurze Zeit der prallen Sonnen und können Ihren Körper etwas abkühlen!