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Reisebericht: Hollands schönste Städte

Auf dem Fahrrad durch die Niederlande
Radfahrerin mit Fahrrad betrachtet die historische Windmühle De Adriaan am Fluss Spaarne in Haarlem, mit Booten und traditionellen Gebäuden.

Ich wusste von Anfang an, dass es für meine Team on Tour-Reise in diesem Jahr nördlich von Österreich gehen sollte. Meine Freundin Selina und ich grenzten unsere Wahl dann schlussendlich auf die Reisen von Brügge nach Amsterdam, von Amsterdam nach Brüssel und Hollands schönste Städte ein.

Es war nicht leicht, sich zwischen den Touren zu entscheiden. Auch wenn die anderen Reisen ihre Vorzüge hatte, gewann die Reise Hollands schönste Städte in unserem Ranking. Begleiten Sie mich auf der Reise und erfahren Sie meine persönlichen Erfahrungen aus erster Hand! 

Radfahrerin mit Fahrrad betrachtet die historische Windmühle De Adriaan am Fluss Spaarne in Haarlem, mit Booten und traditionellen Gebäuden.

Von Salzburg nach Amsterdam

Früh morgens geht es für uns von Salzburg nach Wien zum Flughafen, wo wir uns an Bord eines Direktfluges nach Amsterdam setzen. Nach 1 ½ Stunden erreichten wir die Großstadt Amsterdam in den Niederlanden und ließen uns von einem Taxi zum Hotel fahren.

Die Koffer abgelegt und rein in die kanaldurchzogene Stadt, um sich die ersten Eindrücke einzuholen. Dass die Niederlande perfekt für den Radverkehr ausgelegt sind, habe ich schon von einigen unserer Gästefeedbacks erfahren. Dies liegt aber nicht nur daran, dass man nahezu keine Höhenmeter zu überwinden hat, sondern auch an den durchgehend vorhandenen Radwegen. Diese haben uns schon eine ziemliche Vorfreude auf die erste bevorstehende Etappe von Amsterdam nach Zandvoort verschafft.

Los gehts: Von Amsterdam nach Zandvoort

Am ersten Tag von Amsterdam nach Zandvoort entdecken wir bereits die erste Windmühle, welche in Haarlem auf uns wartet. Abseits des Tourismus legen wir in diesem kleinen Ort die erste Rast ein, wobei wir die Windmühle „De Adriaan“ bestaunen können. Wer möchte, kann sogar eine geführte Tour auf der Mühle buchen und sich den Blick von oben auf Haarlem einholen. Gleich daneben befindet sich ein nettes Restaurant mit Terrasse direkt neben einem Kanal – der perfekte Ort für eine Stärkung und das erste Gläschen Wein im Genuss der strahlenden Sonne!

Die Etappe dieser leichten Radreise ist bereits eine Kombination aus Stadt, Land und Fluss. Die letzten Kilometer an diesem Tag geben schon mal einen Vorgeschmack auf die kommende Etappe, welche uns am nächsten Tag entlang der Nordsee führen wird. 

Radfahrerin auf Brücke über die Brouwersgracht in Amsterdam mit historischen Giebelhäusern, Hausbooten und Bäumen entlang des Kanals.

Tulpen Strand und Meer von Zandvoort nach den Haag

Bei schönstem Wetter verlassen wir Zandvoort und radeln durch trockene, aber landschaftlich sehr schöne Gebiete. Auf der Route gibt es immer wieder mal Stationen mit Sonnencreme oder kalten Wasserspenden, welche wir immer gerne nutzen. Es ist ein Paradies für uns am eigenen Radweg - weit weg von jeglichen Autos. Für das eigentliche Highlight an diesem Tag müssen wir aber kurz die Route verlassen und machen uns auf zum weltbekannten Keukenhof. Wir haben Glück, denn der Tulpenhof hat für die Saison den letzten Tag geöffnet. Kleiner Tipp: Packen Sie am besten ein Alltagsoutfit in die Satteltasche, um nicht in Radklamotten durch das Blütenmeer schlendern zu müssen. Nachdem wir uns von dem Anblick der wunderschönen Tulpengärten verabschiedet haben, schwingen wir uns zurück aufs Rad.

Wir haben uns für die Reise vorgenommen, wenigstens einmal die Füße in die kalte Nordsee zu halten. Der perfekte Ort bietet sich hier für uns beim Strandafrit 8 Katwijk, bevor wir uns dem Stadtzentrum von Den Haag nähern.

Zwei Radfahrer mit Helmen pausieren auf einer Straße neben bunten Tulpenfeldern. Weiße, rote und orangefarbene Tulpen erstrecken sich über die Landschaft.

Meine Highlights ab den Haag nach Utrecht

Die Tour überrascht uns täglich mit neuen landestypischen Highlights. Beim Verlassen der Hafenstadt Rotterdam und dem Bestaunen der modernen Architektur gelangen wir direkt nach Kinderdijk. Ein kleiner Ort, der mit seinen 19 Windmühlen zum Weltkulturerbe Hollands zählt. Der Radweg führt hier direkt durch die Kunstbauten entlang der Flüsse und Wiesen. Beim Wechseln der Flussseite muss man hier das ein oder andere mal auf ein kleines Floß, welches man durch eigenhändiges Kurbeln vorantreibt. Manchmal gab es hierfür auch eine kleine Fähre.

Bei der Ankunft in Gouda ist ein Besuch in den kleinen Käseläden ein MUSS. Hier kann man kostenlos alle verschiedenen Gouda-Sorten probieren und den persönlichen Testsieger als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Auch in Delft sollte man sich für die Sehenswürdigkeiten wie die Nieuwe Kerk, das Stadhuis und das Royal Delft genügend Zeit einplanen. In manchen der Souvenirshops können wir den Künstlern dabei zusehen, wie sie das Porzellan bemalen.

Auf der Etappe von Gouda nach Utrecht kommen wir am größten Schloss der Niederlande vorbei. Es handelt sich hierbei um die traumhafte Burg Kasteel de Haar, welche uns von außen nahezu eingeladen hat, sie zu besichtigen.

Weiße Ente auf Holzsteg mit traditioneller Windmühle und weißer Zugbrücke im Hintergrund in Kinderdijk unter blauem Himmel.

Per Rad und Bahn – so fährt man durch Holland

An den bestens ausgebauten Radwegen findet man immer wieder mal ein grünes Schild mit weißen Nummern. In den Reiseunterlagen wurden wir hier direkt vorab informiert, dass es sich hierbei um das System für die Radwegbeschilderung, die sogenannten „Knoopunten“ oder zu Deutsch „Knotenpunkte“, handelt. 

Abends, wenn wir dann genug Radkilometer für den Tag gesammelt haben, bevorzugen wir die Bahn, um vom Hotel in die Innenstadt zu gelangen. Das Ticket- und Bezahlsystem ist in den Niederlanden ein echter Vorreiter. Wir müssen hier nicht vorab die Karten kaufen und die kleinen Zettelchen mit uns rumtragen. Beim Einsteigen in die Bahn hält man seine Bankomat- oder Kreditkarte an den Check-in-Point und beim Aussteigen hält man die Karte erneut hin. Der Betrag für die Fahrt wird dann automatisch abgebucht.

Roter Radweg mit weißem Fahrradsymbol am Wateringseweg in Delft. Bäume säumen beide Straßenseiten unter blauem Himmel.

Mahlzeit, oder besser gesagt Eet Lekker

Neben den kulturellen Highlights auf der Strecke bleibt mir eine Sache auch noch in besonders guter Erinnerung, und zwar die kulinarischen Erlebnisse.

Man findet in Holland überall süße kleine Cafés und Restaurants, welche die verschiedensten Speisen und Getränke mit viel Liebe zubereiten und anrichten. Die meisten Lokale verfügen zudem über Terrassen mit wunderschönen Aussichten. Da wir die ganze Woche über in den Genuss von bestem Wetter kommen, können wir die Schmankerl also sogar draußen genießen.

Meine persönlichen Favoriten habe ich hier nochmals zusammengefasst.

  • Haarlem: Zuidam
  • Zandvoort: Brazee
  • Delft: Kek
  • Schoonhoven: Riverio
  • Woerden: Gare Pompidou
Außenterrasse eines Cafés mit gelben Blumen und Holzbänken in Woerden, mit historischem Kirchturm und traditionellen niederländischen Gebäuden.

Sehenswürdig-
keiten
und To DoS in Amsterdam

Als wir nach 6 Radtagen nun endlich wieder zurück in Amsterdam sind, können wir es nicht erwarten, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Bei der Buchung der Reise war uns klar, dass wir all die Sehenswürdigkeiten an einem Nachmittag nicht schaffen werden. Demnach haben wir eine Zusatznacht in Amsterdam gebucht, was ich für einen stressfreien Städtetrip sehr empfehlen kann. Denn die Museumsstadt hat einiges zu bieten.

Noch ein kleiner Spartipp von mir: Am günstigsten bucht man alle Tickets vorab online.

Hier eine kleine Amsterdam Sightseeing Liste:

  • Die berühmten van Stroop Waffeln essen bei Stroop Stroopwaffles und Van Wonderen Stroopwafels
  • Eine Shoppingtour in der Kalverstraat
  • Rijksmuseum
  • Grachtenfahrt
  • Van Gogh Museum
  • Madame Tussauds
Blick von einem Kanalboot auf der Prinsengracht in Amsterdam mit Hausbooten, grünen Bäumen und dem Westerkerk-Kirchturm unter blauem Himmel.
Weiße Blumen rahmen den Oudegracht-Kanal in Utrecht mit Booten entlang baumbestandener Ufer und historischen Gebäuden im Hintergrund.

Mein Fazit

Die Niederlande erkunden wie der Holländer selbst: mit dem Rad. Man bekommt hier Einblicke und gelangt an Orte, welche ich so selber nie gefunden oder in Erwägung gezogen hätte, sie zu besichtigen. Es ist hier kein Tag wie der andere und jeden Tag warten neue Höhepunkte auf einen.

Ich kann die Reise wirklich jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer leichten Radtour mit möglichst vielen Erlebnissen ist. Die Autofahrer geben besonders gut Acht auf einen und Radfahrer haben an Kreuzungen und Einfahrten in Kreisverkehre meist Vorrang. Dies hat die Radreise obendrauf sehr entspannt und unkompliziert für uns gestaltet.

Mein Lieblingsplatz

Ob Delfter Porzellan, eine Probe der verschiedensten Gouda oder einfach ein guter Kaffee mit Blick auf die historischen Bauten: Am Stadtplatz von Delft wurden wir fündig.

Daher befindet sich hier auch mein Lieblingsplatz der Reise. Der kleine Marktplatz bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine Radpause.

Nach dem Bestaunen der Sehenswürdigkeiten – welche sich rundherum befinden, shoppen wir noch Souvenirs in den Porzellanläden und vollendet wurde die Pause bei einem guten Stück Kuchen.

Radfahrerin mit Fahrrad vor dem prachtvollen Rathaus von Delft im Renaissance-Stil mit roten Bannern unter blauem Himmel.
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