Für unsere erste Etappe werden wir vom Gästebetreuer Miguel abgeholt. Da die Vulkaninsel Madeira sehr hügelig und daher von vielen Tunneln durchzogen ist, starten die ersten drei Etappen jeweils mit einem Transfer. Miguel, ein stets freundlicher und humorvoller Portugiese, sorgt zuverlässig dafür, dass unsere Koffer nach Ende einer Etappe bereits im nächsten Hotel auf uns warten. Bei unserer Madeira-Rundfahrt entscheiden wir uns für das Leihrad Plus. Aufgrund der guten Übersetzung können wir die kurzen, aber knackigen Anstiege gut durchradeln.
Nach einer kurzen Testfahrt starten wir voller Freude in unsere erste Etappe von Camacha nach Porto da Cruz. Auf kaum befahrenen Straßen führt uns die Strecke durch unberührte Eukalyptuswälder und verschlafene Dörfer. Auch wenn uns da und dort ein Tropfen Regen erwischt, können wir sicher sein, nach der nächsten Kurve herrscht wieder Sonnenschein. Nach mehreren kurzen Anstiegen und Abfahrten erreichen wir den Aussichtspunkt Miradouro da Portela mit dem atemberaubenden Ausblick zum Adlerfelsen.
Das Highlight der Etappe kommt jedoch ganz zum Schluss. Nämlich die mehrere kilometerlangen Abfahrten mit Ankunft im malerischen Küstendörfchen Porto da Cruz. Für ein Bad in den berühmten Meerwasserpools ist es uns dann doch noch etwas zu kalt, ein ausgedehnter Küstenspaziergang mit anschließendem Abendessen direkt an der Küste ist jedoch der perfekte Abschluss unserer ersten Etappe.