Zum Inhalt
Zur Fußzeile

Reisebericht: St. Moritz – Innsbruck

Mit großer Vorfreude und Neugier startet Reisespezialistin Nicole ins Radabenteuer und erzählt von den atemberaubenden Radwegen am oberen Inn.
Radfahrerin auf Radweg von St. Moritz nach Innsbruck

Die Entscheidung für meine Mitarbeiter on Tour-Reise steht, ohne lange zu überlegen, fest: Für mich soll es in die wunderschöne Schweiz gehen. Da die Schweiz ein bislang unbesuchtes Land von mir und es meine erste Radreise ist, kann ich es kaum erwarten. Auf mich wartet ein selbstgeführtes Radabenteuer mit vielen neuen Eindrücken. Wie diese Originalreise von Eurobike verläuft und welche besonderen Momente auf der Reise von St. Moritz nach Innsbruck ich erlebe – das erzähle ich Ihnen jetzt im Reisebericht.

Radfahrerin auf Radweg von St. Moritz nach Innsbruck

Ab nach St. Moritz

Eine bequemere Anreise kann ich mir kaum vorstellen: Mit dem organisierten Transfer geht es von Innsbruck direkt nach St. Moritz. Gemeinsam mit meiner besten Freundin starte ich in Salzburg und wir nehmen den Zug nach Innsbruck. Dort angekommen, erwartet uns auch schon der Transferfahrer vor dem Hotel. Die Fahrt durch idyllische Täler, kleine Dörfer und vorbei an blühenden Wiesen gibt uns schon einen ersten Eindruck davon, was uns in den nächsten Tagen erwartet.
In St. Moritz angekommen, bleibt uns der ganze Nachmittag, um die Luxusmetropole zu erkunden – ein perfekter Start in unser Radabenteuer.

Vom St. Moritzersee zum Silsersee

Nach dem Frühstück begeben wir uns in die Hotelgarage, wo auch schon die auf uns abgestimmten Leihräder bereitstehen. Und schon kann unser Radurlaub beginnen! Die erste Etappe hält gleich drei traumhafte Seen für uns bereit, die wir entlang prachtvoller Blumenwiesen und vor einer beeindruckenden Bergkulisse bestaunen. Immer wieder laden gemütliche Rastplätze dazu ein, eine Pause einzulegen, etwas zu essen und die Aussicht zu genießen.

Zwei Radfahrerinnen machen Pause auf Bankerl am See in St. Moritz

Die Traumregion Engadin

Wir verlassen nun St. Moritz und brechen auf in Richtung Zernez und Scuol. Das sonnenverwöhnte Hochtal Engadin mit seinen Seen und Bergen bietet perfekte Gegebenheiten für eine Auszeit vom Alltag. Wir radeln durch unberührte Natur und können die traumhaften Aussichten einfach auf uns wirken lassen. Schon bald bemerken wir, dass die Wahl der E-Bikes eine gute Entscheidung war. Bei den Etappen gibt es nämlich einige Steigungen zu überwinden. Die Ausblicke ins Tal sind die Anstrengung jedoch absolut wert.         

Mitten auf der Strecke fährt man durch das kleine Dorf S-CHANF, welches mich persönlich verzaubert hat. Der unscheinbare Ort liegt genau in der Mitte der Etappe und ist somit der ideale Platz für eine Pause. Am Brunnen inmitten der neu renovierten Gebäude haben wir unsere mitgebrachten Snacks aus den praktischen Satteltaschen geholt und mit Blick auf den Inn genossen. Wir erkundigen uns noch nach den nächsten Kilometern im hilfreichen Routenbuch und schon kann es weitergehen.

Kirche San Gian nahe Celerina

Check der Unterkünfte

Da ich die Reise von St. Moritz nach Innsbruck als Reisespezialistin selbst betreue, nutze ich natürlich die Gelegenheit, die Unterkünfte ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Und was soll ich sagen? Sie sind wirklich grandios.

Nach der Ankunft in den Hotels erkunden wir meist zuerst die kleinen, aber feinen Wellnessbereiche, die viele unserer Unterkünfte zu bieten haben. Nach den Radetappen ist das genau das Richtige, um zur Ruhe zu kommen und einfach die Seele baumeln zu lassen.

Schweizer Köstlichkeiten

Die Schweiz ist nicht nur für feine Schokolade bekannt, sondern auch ganz besonders für ihre Käsespezialitäten. Was wäre nun also ein Besuch in der Schweiz, ohne sich vom originalen Schweizer Käsefondue überzeugen zu lassen? Also geht es für uns ins Restaurant vom Hotel Bellaval, wo wir ins hauseigene Fonduezimmer „Fondue-Stübli Clünas“ gebeten werden. Das Fondue wird unter Flamme am Tisch serviert und nach Empfehlung des Hauses mit dem passenden Weißwein abgerundet. E Guete! Der perfekte Abschluss für die Tage in der Schweiz, bevor es nach Österreich weitergeht.

Käsefondue in Scuol

Burgen, Museen und Schlösser

Die Reiseunterlagen halten viele spannende Ausflugstipps entlang der Strecke für uns bereit. Manche Highlights liegen direkt am Weg, andere sind mit einem kleinen Abstecher mit dem Rad oder – zur Abwechslung – mit einer kurzen Wanderung zu erreichen. Zu meinen persönlichen Favoriten unter den historischen Sehenswürdigkeiten gehören die Kirche St. Jon in Susch, die Burg Fortezza und das Schloss Landeck. Außerdem habe ich noch einen ganz besonderen Lieblingsplatz, den ich Ihnen aber erst am Ende des Reiseberichts verrate.

Schloss Landeck

Die letzten 60 Kilometer bis zum Ziel

Heute steht die längste Tagesetappe an. Doch da die Strecke flach und gerade am Inn entlangführt, radelt es sich ausgesprochen entspannt. Während ich in die Pedale trete, schweifen meine Gedanken zurück zu unserem kurzen Zwischenstopp in Haiming: Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir am Inn entlang, als plötzlich eine Herde weidender Kühe unseren Weg blockiert. Ein ganz besonderer Moment – mitten in der Natur, einfach wunderschön anzusehen.

Die letzten Kilometer liegen vor uns und die Vorfreude auf die finale Destination Innsbruck wächst mit jedem Tritt in die Pedale. Unsere Route endet direkt am berühmten Wahrzeichen der Stadt – dem Goldenen Dachl. Noch schnell ein Foto gemacht, dann ab ins Hotel zum Umziehen.

Innsbruck ist so wunderschön, dass ein Nachmittag niemals ausreicht, um die Stadt wirklich zu entdecken. Deshalb haben wir von Anfang an eine zweite Nacht in der Tiroler Landeshauptstadt eingeplant. Diese zusätzliche Zeit nutzen wir für ausgedehnte Spaziergänge durch die Altstadt und einen Besuch im FlipLab Innsbruck. In der riesigen Trampolinhalle lassen wir bei einer Jump-Einheit unsere letzten Energiereserven hinter uns – ein Riesenspaß!

Blick auf St. Moritz

Mein Fazit

Wenn man auf der Suche nach einer Reise durch die unberührte Natur ist, ist die Reise von St. Moritz nach Innsbruck eine absolute Empfehlung von mir. Die Radwege führen durch die charmantesten kleinen Orte und durch wunderschöne Landschaften. Ein persönlicher Tipp von mir ist, das Handy auf Flugmodus zu schalten. Nicht nur, weil die Telefonrechnung nach einem Besuch in der Schweiz sonst erheblich teurer sein kann, sondern weil man so vom Alltag noch viel besser abschalten kann. Die Städte St. Moritz und Innsbruck runden die Reise perfekt ab und bieten die optimale Abwechslung zu den Landschaften.

MEIN LIEBLINGSPLATZ

Nachdem ich die Reise noch einmal Revue passieren lasse, ist für mich schnell klar, dass das Schloss Landeck mein Lieblingsplatz ist. Das Heimatmuseum liegt genau in der Mitte der Etappe von Ried nach Imst und ist damit der perfekte Zwischenstopp. Bei einem Rundgang tauchen wir ein in die Geschichte und Mystik von Landeck. Das Museum präsentiert das auf spannende Weise – mit Videos, Hörspielen und vielfältigen Ausstellungen. Fotografieren im Museum selbst ist nicht erlaubt, deshalb habe ich die Eindrücke lebhaft in meinem Kopf gespeichert.  Zum Abschluss steigen wir noch schnell die Treppen zum Turm hinauf, um von dort die beste Aussicht über die ganze Stadt zu genießen.

Innenhof Schloss Landeck
Rad & Schiff 2026
Treffen Sie Ihre Wahl und buchen Sie noch heute!
Rad & Schiff 2026
/de/radreisen/reisearten/rad-schiff/2026

Buchen Sie schon jetzt Ihre Reise mit Rad & Schiff für die kommende Saison und sichern Sie sich die besten Plätze! Bis zum 30. November erhalten Sie zusätzlich zum Frühbucherbonus einen Rabatt in Höhe von 15 Euro!

Rad & Schiff 2026
Jetzt buchen!
Radfahrgruppe auf einem Radweg an der Donau bei Persenbeug-Gottsdorf
Bei Buchung einer Reise erhalten Sie jetzt spezielle Konditionen.