1
Zum Inhalt
Zur Fußzeile

Reisebericht: Von Meran zum Gardasee

Mit dem Fahrrad durch Südtirol bis zum Gardasee
Radlerin auf asphaltiertem Weg durch Apfelplantagen mit Sonnenblumen. Berge erheben sich im Hintergrund unter blauem Himmel bei Meran.

Es ist Juli, und es hat 15 Grad in Österreich, genau richtig, um nach Südtirol zu flüchten. Voller Tatendrang und Reiselust starten meine Freundinnen, die mich jedes Jahr begleiten, unser nächstes gemeinsames Radabenteuer von Meran zum Gardasee.

Kommen Sie mit auf diese Reise und erleben Sie mit mir die Freude am Unterwegssein, wunderbare Radwege und meine schönsten Highlights! 

Radlerin auf asphaltiertem Weg durch Apfelplantagen mit Sonnenblumen. Berge erheben sich im Hintergrund unter blauem Himmel bei Meran.

Unser nächstes Radabenteuer beginnt: Vorfreude und Ankommen in Meran

Die charmante Stadt Meran empfängt uns mit Palmen, Jugendstilvillen und einem ganz eigenen Flair – irgendwo zwischen alpiner Bodenständigkeit und südländischer Leichtigkeit.

Im Hotel Flora beziehen wir unsere Zimmer, die Leihräder stehen schon bereit in der Hotelgarage und die Reiseunterlagen werden uns von der netten Rezeptionsmitarbeiterin übergeben. Ein erstes gemeinsames Anstoßen auf der Terrasse, ein Spaziergang über den Tappeinerweg mit tollen Ausblicken auf die Stadt, ein paar letzte organisatorische Fragen – und dann ist da nur noch die Vorfreude auf vier schöne Radtage.

Landschaften wie gemalt: Zwischen Apfelgärten, Weinreben und Bergkulisse

Südtirol zeigt sich am ersten Radtag von seiner schönsten Seite – mit viel Sonnenschein. Schon kurz hinter Meran radeln wir entlang der Südtiroler Weinstraße durch endlose Apfelplantagen, eingerahmt von sattgrünen Bergen und blühenden Wiesen. Die Wege sind bestens ausgebaut, angenehm zu fahren und das Radeln ist durch das Nutzen der Eurobike-App sehr leicht und unkompliziert. Ein erster Stopp führt uns zum Brandis Wasserfall.


Weiter geht es über Lana, dann weiter durch kleine Dörfer, vorbei an alten Schlössern und Burgruinen, eingebettet in die steile Landschaft. Wir entscheiden uns für eine Mittagsrast in der Nähe von Nals im Restaurant Pircher, wo wir eine Südtiroler Jausenplatte bestellen und ein Glas Hauswein probieren, bevor es weitergeht nach Bozen. Die Stadt, die für ihre Laubengänge und auch das Ötzi Museum bekannt ist.

Zwei Radfahrerinnen auf dem asphaltierten Etschradweg entlang des Flusses mit Bergen im Hintergrund unter blauem Himmel bei Meran.

Entlang der Etsch bis ins schöne Trient

Am zweiten Tag radeln wir zuerst entlang dem Eisack und später entlang des Flusses Etsch, der uns bis nach Trient begleitet. Rechts und links von uns wieder viele Apfelplantagen. Ab Salurn endet das deutschsprachige Südtirol und ab hier überwiegen auch die Weinreben. Die Landschaft wirkt mediterraner, die Häuser bekommen farbenfrohere Fassaden, und man spürt bereits den italienischen Einfluss. Kleine Dörfer mit engen Gassen laden zu kurzen Pausen ein. Trient überrascht uns am Abend mit seinem lebhaften Zentrum: Hier treffen Geschichte, Kultur und studentisches Leben aufeinander. Auf der Piazza genießen wir ein Glas Aperol und beobachten das bunte Treiben. Besonders eindrucksvoll ist der Domplatz mit seiner historischen Kulisse, wo sich Einheimische und Touristen zum Verweilen treffen. Die Stimmung ist entspannt – ein gelungener Ausklang für einen erlebnisreichen Tag.

Weiße und rote Blumen in Blumenkästen entlang der Etsch mit dem Dorf San Michele und Bergen im Hintergrund.

Letzte Etappe – auf geht’s zum Gardasee!

Je weiter wir Richtung Süden fahren, desto mediterraner wird das Bild: Zypressen, Feigenbäume und Olivenbäume tauchen jetzt am Wegrand auf. In Rovereto, der alten Tiroler Grenzstadt, legen wir einen kurzen Stopp ein – zu schön, um einfach vorbeizufahren. Unser persönlicher kulinarischer Höhepunkt folgt wenig später in Mori: Die „Gelateria Bologna“ hält, was sie verspricht. Das Pistazieneis ist ein Traum– nussig, cremig, perfekt abgestimmt. Die letzten Kilometer zum Gardasee fliegen danach fast wie von selbst dahin.

Der letzte Abschnitt führt über den kleinen Passo San Giovanni – die einzige echte Steigung der gesamten individuellen Radreise, aber gut machbar. Dann liegt er plötzlich vor uns: der Gardasee, glitzernd in der Nachmittagssonne, eingerahmt von steilen Felsen. Ein traumhafter Anblick. Wir rollen hinunter nach Riva, springen direkt in den See und lassen uns am Abend vom mediterranen Flair der Altstadt verzaubern.

Panoramablick auf den Gardasee mit steilen Bergen, einer Ortschaft mit roten Dächern am Ufer, grünen Feldern und Klippen unter blauem Himmel.
Menschen & Momente: Begegnungen unterwegs

Was wäre eine Reise ohne die Menschen, denen man begegnet? Ob die freundliche Dame im Hotel in Bozen, die uns Tipps für die beste Eisdiele mit dem besten Aperol gibt, oder das ältere Radfahrpärchen aus Deutschland, mit dem wir ein Stück des Weges gemeinsam rollen und die schon oft mit Eurobike geradelt sind.

Besonders in den kleinen Orten spüren wir auch diese Mischung aus Tiroler Traditionsbewusstsein und italienischer Lebensfreude. Einheimische sitzen beim Nachmittagsespresso, ältere Herren diskutieren gestikulierend vor der Bar. In jedem Lokal werden wir freundlich empfangen und uns werden kulinarische Leckereien empfohlen. Man fühlt sich immer willkommen.

Unsere komfortablen Unterkünfte

Die Hotels sind durchweg charmant, jedes auf seine Weise besonders: Das Flora in Meran mit seinem wunderschönen mediterranen Garten, das Parkhotel in Bozen mit historischem Flair, wie aus einer anderen Zeit, das moderne Hi Hotel in Trient – stylisch und zentral, mit kleinem Wellnessbereich – und schließlich das Hotel Mirage in Riva, nur wenige Schritte vom Seeufer entfernt. Das Personal in allen Hotels immer freundlich und sehr hilfsbereit – die perfekte Mischung für eine erholsame Radtour.

Luftaufnahme eines üppigen Hotelgartens in Bozen mit rechteckigem Pool, weißen Sonnenliegen, Palmen und einer Terrasse mit Tischen und Sonnenschirmen.
Reife Äpfel hängen an Zweigen mit grünen Blättern in einer Obstplantage unter blauem Himmel. Sonnenlicht beleuchtet die Früchte.

Mein Fazit

Wenn wir an unserem letzten Abend am Gardasee sitzen, mit einem Glas Wein in der Hand, die Füße fast im Wasser, dann sind wir uns einig: Diese Radtour war einfach traumhaft schön.

Die Kombination aus Bewegung, beeindruckender Natur, kulinarischem Genuss und guter Organisation macht die Radtour von Meran zum Gardasee zu etwas ganz Besonderem. Wer Natur liebt, gern aktiv ist und gutes Essen zu schätzen weiß, sollte sich all das nicht entgehen lassen.

Mein Lieblingsplatz

Ein Abstecher, der sich mehr als lohnt: Über den idyllischen Brandiswaalweg bei Lana erreicht man nach einem kurzen Spaziergang den romantischen Brandis Wasserfall. Umgeben von moosbedeckten Felsen und viel Grün wirkt dieser Ort wie ein verstecktes Naturparadies. Das kühle Wasser, die frische Luft und das Plätschern des Falls laden zum Innehalten ein. Ein perfekter Moment, um durchzuatmen, die Beine baumeln zu lassen – und einfach nur zu genießen.

Frau in türkisem Shirt vor einem Wasserfall, der über moosbewachsene Felsen am Brandiswaalweg bei Meran fließt.
Jetzt buchen & Frühbucherbonus sichern!
Noch bis zum 28.02.2026
Zur Reisesuche
/de/suche

Sichern Sie sich frühzeitig Ihre nächste Aktivauszeit und wählen Sie zwischen 20 Euro Frühbucherrabatt oder einer Marken-Satteltasche von Vaude.

Wo soll's hingehen?

Zur Reisesuche
Rabatt sichern
Rathausplatz Triest
Bei Buchung einer Reise erhalten Sie jetzt spezielle Konditionen.