Je weiter wir Richtung Süden fahren, desto mediterraner wird das Bild: Zypressen, Feigenbäume und Olivenbäume tauchen jetzt am Wegrand auf. In Rovereto, der alten Tiroler Grenzstadt, legen wir einen kurzen Stopp ein – zu schön, um einfach vorbeizufahren. Unser persönlicher kulinarischer Höhepunkt folgt wenig später in Mori: Die „Gelateria Bologna“ hält, was sie verspricht. Das Pistazieneis ist ein Traum– nussig, cremig, perfekt abgestimmt. Die letzten Kilometer zum Gardasee fliegen danach fast wie von selbst dahin.
Der letzte Abschnitt führt über den kleinen Passo San Giovanni – die einzige echte Steigung der gesamten individuellen Radreise, aber gut machbar. Dann liegt er plötzlich vor uns: der Gardasee, glitzernd in der Nachmittagssonne, eingerahmt von steilen Felsen. Ein traumhafter Anblick. Wir rollen hinunter nach Riva, springen direkt in den See und lassen uns am Abend vom mediterranen Flair der Altstadt verzaubern.