Diese Fehler macht fast jeder im ersten Radurlaub

Gut zu wissen! Alle relevanten Infos zum ersten Radurlaub

Vorsorge ist bekanntlich besser als Nachsorge. Viele Radneulinge sind etwas nervös vor der ersten richtigen mehrtägigen Radreise. Das ist erstens völlig normal, und zweitens steht den Gästen das Eurobike-Team mit Rat und Tat zur Seite.

Neben einer guten Grundkondition, der perfekten Ausstattung und der richtigen Ernährung ist es auch wichtig, die eigenen körperlichen Grenzen zu kennen. Aber alles der Reihe nach! Welche Tipps und Tricks jeder Radbeginner vor der ersten Tour kennen sollte, erfahren Sie in wenigen Augenblicken!

Radfahrer in der Kellergasse in Wien

Tipp 1: Ein bequemes und funktionales Outfit

Oftmals unterschätzt oder gar vergessen ist die Radlerhose. Sie ist nicht nur an den elementaren Stellen gepolstert und schützt vor einem schmerzenden Hintern. Sondern es ist schlicht und einfach notwendig, sie zu tragen! Wenn die Hose eng und faltenfrei sitzt, haben Sie genau die richtige eingepackt.

Zusätzlich sollten Sie das Wetter bedenken. Leider hat keiner Einfluss auf das Wetter. Deshalb gilt: Kleidung für die verschiedenen Witterungsbedingungen einpacken. Heißt: Regenjacke, Thermo-Shirt und lange Radlerhose. Wenn Sie empfindlich bei den Ohren sind – einfach ein Stirnband oder eine dünne Haube unter dem Sturzhelm anziehen. Umgekehrt gilt: Herrschen beinahe tropische Temperaturen, unbedingt auf atmungsaktive und kühle Kleidung achten!

Lesen Sie hier Tipps zum Radfahren bei Hitze.

 

 

Übrigens: Gerne können Sie auf unseren Radreisen auch Ihren eigen Sattel mitbringen, achten Sie jedoch darauf, dass für die Sattelstütze eventuell ein Adapter nötig ist. Sie haben Ihren perfekten Sattel noch nicht gefunden? Auf unserem RadlerBlog finden Sie auch Tipps zum richtigen Fahrradsattel.

Eurobike-Helm auf einer Satteltasche abgelegt mit Blick auf den Tegernsee

Tipp 2: Sicherheit geht immer vor

Deshalb checken Sie vor Antritt der erste Radtour Ihre Ausrüstung. Ist der Fahrradhelm noch funktionstüchtig und sicher? Viele wissen nicht, dass die Helmschale über die Jahre spröde wird. Hinweis: Oftmals weist der Hersteller auf der Verpackung oder in der Beschreibung auf die maximale Nutzungsdauer hin. Sollte dem nicht so sein, empfiehlt das Eurobike-Team den Helm alle fünf Jahre gegen einen neuen auszutauschen. Prinzipiell gilt: Nach jedem Sturz muss ein neuer Kopfschutz her!

Der Helm ist zwar neu, sitzt aber nicht richtig? Dann sollten Sie unbedingt einen Blick in den Blogbeitrag “Der richtige Fahrradhelm“ werfen!

 

Sofern Sie nicht mit den bestens gewarteten Eurobike-Rädern unterwegs sind, sollten Sie darauf achtgeben, dass Ihr eigenes Fahrrad regelmäßig einen Service bekommt. Ob Kettenpflege oder Reifen- und Bremsen-Check: Der Profi weiß, worauf es ankommt! Sie haben kein eigenes Rad zur Hand? Probieren Sie die Eurobike-Leihräder aus!

Radfahrer mit Stift Melk

Tipp 3: Durchhaltevermögen richtig einschätzen

Autsch! Der Sattel ist bequem, die Radlerhose sitzt perfekt, aber dennoch haben Sie Schmerzen? Das kommt daher, dass Ihr Gesäßmuskel nicht ans Radfahren gewöhnt ist. Keine Sorge, das passiert selbst Profiradlern nach längeren Pausen. Um Schmerzen zu verhindern, sollten Sie vor Ihrem Radurlaub regelmäßig auf den Sattel steigen. Denn nur so gewöhnt sich Ihr Gesäß an die Belastung. Toller Nebeneffekt: Sie halten sich fit! Das Eurobike-Team verrät Ihnen, wie Sie die Leistung gezielt für Ihren Radurlaub steigern können!

Jausenzeit in der Wiener Kellergasse

Tipp 4: Sich der eigenen Grenzen bewusst sein

Rein in den Sattel und los geht das Radabenteuer! Das denken sich sicher viele Radneulige. Leider ist das er falsche Ansatz. Eine Radtour erfordert nicht nur Planung, sondern auch Vorbereitung in Sachen Ausdauer.

Gönnen Sie sich während der Touren regelmäßige Verschnaufpausen und teilen Sie sich Ihre Kräfte gut ein. Achten Sie auf genügend Flüssigkeit und energiereiche Snacks.

Tipp: Mit kurzen Intervall-Einheiten und Krafttraining stärken Sie nicht nur Ihre Ausdauer und Muskeln, sondern beugen auch Verletzungen vor. Ein stabiler Rumpf, eine bessere Haltung und mehr Energie sorgen dafür, dass Sie sich auf dem Velo nicht so schnell verkrampfen.

Mit diesen Übungen werden Sie im Nu fit!

Blick auf die Uhr

Tipp 5: Das perfekte Zeitmanagement mittels Tacho am Lenker

Sie wissen noch nicht, wie lange Sie durchschnittlich für eine Strecke brauchen? Ein Tacho am Lenker sorgt erstens für die perfekte Zeiteinteilung und zweitens für Selbstkontrolle. Er zeigt Ihnen die gesamte Fahrzeit sowie die zurückgelegten Kilometer und Höhenmeter an.

Übrigens: Lassen Sie sich bitte nicht gleich zu Beginn entmutigen. Auch wenn für eine 20 Kilometer lange Route eine Zeit angegeben wird, die Sie absolut nicht schaffen: Aller Anfang ist schwer, und der Weg ist schließlich das Ziel. Deshalb legen Sie am besten Etappenziele fest und machen nach ein paar Kilometern mal einen Boxenstopp. Ein kleiner Snack zwischendurch, ein Flussbad für die heißen Radlerfüße oder die Besichtigung einer Sehenswürdigkeit entlang der Strecke: Pausen sorgen für neue Energie und machen Lust aufs muntere Weiterfahren.

Hier lesen Sie weitere Tipps für die perfekte Zeiteinteilung bei der Radtour!

Wenn Sie diese kleinen Tipps und Tricks befolgen, sind wir uns sicher: Dem nächsten Radurlaub steht absolut nichts im Wege! Also fleißig trainieren und klein anfangen! Und schon bald sind Sie der nächste Pedalritter auf den Eurobike-Radreisen. Klicken Sie sich in der Reisesuche durch die unzähligen Radreisen in ganz Europa und buchen Sie sich glücklich!