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Bayerns Welterbe-Stätten aktiv erleben

Zwischen UNESCO und Radgenuss
Drei Radfahrer fahren durch eine grüne Wiese mit Schloss Neuschwanstein und bewaldeten Bergen im Hintergrund unter blauem Himmel.

Mit rund 70.000 km² ist Bayern das flächenmäßig größte Bundesland Deutschlands – und zählt zugleich zu den vielfältigsten Radregionen Europas. Zwischen Alpen, Seenlandschaften und historischen Städten verbinden sich Natur und Kultur auf engstem Raum.

Insgesamt hat die UNESCO derzeit vierzehn Plätze in Bayern als Welterbe ausgezeichnet. Dazu zählen unter anderem das Augsburger Wassermanagement-System, die Altstadt von Bamberg und Regensburg und das Schloss Herrenchiemsee. Seit Juli 2025 zählen auch die Königsschlösser Ludwig II dazu.

Viele dieser Highlighs liegen direkt an unseren Eurobike Radrouten oder lassen sich bequem per Rad erreichen. Diese Auswahl an UNESCO-Welterbestätten lässt sich besonders gut mit einer Radreise kombinieren.

Drei Radfahrer fahren durch eine grüne Wiese mit Schloss Neuschwanstein und bewaldeten Bergen im Hintergrund unter blauem Himmel.

UNESCO-Weltkulturerbe..

...sind besondere Orte, Bauwerke oder Landschaften von außergewöhnlichem Wert, die als kulturelle oder natürliche Schätze der Menschheit gelten und unter besonderem Schutz stehen. 

Man spricht auch von  Schauplätzen der Weltgeschichte, die wir heute erleben und für morgen erhalten.

Bamberg: Stadt der sieben Hügel

Die Altstadt von Bamberg gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und gilt als einzigartiges Beispiel mittelalterlicher Stadtentwicklung. Tausende Baudenkmäler aus dem 11. bis 18. Jahrhundert prägen das Bild. Charakteristisch ist zudem die Lage auf sieben Hügeln, die dem Stadtbild eine besondere Dynamik verleiht. Der romanische Kaiserdom mit seinen vier Türmen überragt die Stadt, ergänzt durch die barocke Neue Residenz und Alte Hofhaltung. Unverwechselbar sind das Alte Rathaus auf der Insel, „Klein Venedig“ und die historischen Handwerksviertel entlang der Regnitz.

Historisches Fachwerkrathaus von Bamberg auf einer Steinbrücke über dem Fluss, mit orangefarbenem Dach und Turm unter bewölktem Himmel.

Extra-Tipp

Auch wenn es kein UNESCO-Erbe ist, gehört das würzige Rauchbier zu Bamberg wie der Dom zur Altstadt – ein Klassiker für jede Radpause unterwegs.

Schloss Neuschwanstein

Das Schloss wurde ab 1869 von König Ludwig II. erbaut und diente ursprünglich als privater Rückzugsort. Vorbild war die Wartburg in Thüringen, inspiriert von den Opern Richard Wagners. Trotz mittelalterlicher Anmutung kam modernste Technik zum Einsatz, etwa Heißluftheizung und elektrische Rufanlagen. Ludwig selbst lebte nur wenige Monate im Schloss. Heute zählt Neuschwanstein zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Europas – seit 2025 auch UNESCO-Welterbe.

Schloss Neuschwanstein auf einem bewaldeten Hügel mit weißen Türmen. Blaue Seen und grüne bayerische Landschaft im Hintergrund sichtbar.

Extra-Tipp

Mit dem Rad lassen sich die Aussichtspunkte rund um das Schloss besonders gut erreichen
– etwa die Marienbrücke oder die Wege entlang des Alpsees eignen sich ideal für kurze Fotostopps abseits des Haupttrubels.

Augsburg: Wasser als Welterbe

Das Augsburger Wassermanagement-System zählt zu den wichtigsten Beispielen historischer Wasserwirtschaft weltweit. In der Fuggerstadt entwickelte sich über Jahrhunderte ein einzigartiges System aus Kanälen, Wasserwerken und Technik – mit frühen Innovationen, wie der konsequenten Trennung von Trink- und Brauchwasser. Teile des System sind bis heute in Betrieb.

Gelbe Gebäude mit efeubedeckten Wänden und roten Ziegeldächern säumen die Herrengasse in Augsburgs historischer Fuggerei.

Extra-Tipp

Radeln durch das Lechviertel: Entlang der Kanäle ergeben sich besonders ruhige Abschnitte abseits der Hauptachsen – ideal für kurze Stopps mit Blick aufs Wasser und die historische Bebauung.

Traditionelles bayerisches Essen mit Weißwürsten in Keramikschale, Brezel mit Salz, Senf und Kellerbier auf Holztisch am Kochelsee.

Essen in Bayern

Gaumenfreuden

Natürlich darf auf einer Radreise in Bayern der Genuss nicht zu kurz kommen. Auf den Speisekarten der typischen bayerischen Wirtshäuser finden sich allerlei „Schmankerl“, die Sie unbedingt probieren sollten. Welche das sind, erfahren Sie hier bei uns im Blog.

Prähistorische Pfahlbauten am Starnberger See

Auch rund um den Starnberger See wird Geschichte sichtbar: An der Roseninsel befinden sich Überreste von Pfahlbauten aus der Zeit um 500 v. Chr. Als Teil der UNESCO-Stätte „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ geben sie Einblicke in die ersten Siedlungen im Alpenraum. Die Menschen lebten damals nahe am Wasser – geschützt vor Gefahren, mit direktem Zugang zu Fischfang und fruchtbaren Böden für den Ackerbau.

Drei Radfahrer mit Helmen machen Pause am Hafen des Starnberger Sees. Segelboote liegen im ruhigen Wasser, ferne Hügel unter klarem Himmel.

Extra-Tipp

Mit dem Rad lässt sich der Starnberger See ideal umrunden: Von Feldafing oder Possenhofen geht es direkt ans Ufer, von wo aus die Roseninsel bequem per Fähre erreichbar ist – eine entspannte Kombination aus Bewegung, kurzer Überfahrt und kulturellem Zwischenstopp.

Schloss Herrenchiemsee

König Ludwig II. ließ Schloss Herrenchiemsee ab 1878 auf der Herreninsel errichten – inspiriert von Schloss Versailles und als Rückzugsort gedacht, der nur per Schiff erreichbar ist. Zu den Highlights zählen der Spiegelsaal, der sogar größer als sein Vorbild in Versailles ist, sowie die prunkvollen Paraderäume. Auch der Schlosspark orientiert sich an französischen Vorbildern. Im Südflügel befindet sich heute ein Museum.

Schloss Herrenchiemsee in Bayern mit leuchtend rosa Blumenbeeten im Vordergrund, eingerahmt von gepflegten Rasenflächen und Bäumen.

Extra-Tipp

Direkt vom Ufer des Chiemsees geht es per Schiff auf die Herreninsel – eine abwechslungsreiche Kombination aus kurzer Überfahrt, Weitblick über den See und kulturellem Highlight. Wer vor Ort übernachtet, erlebt die Insel am Abend deutlich ruhiger, sobald die Tagestouristen abgereist sind.

Alle Radreisen in Bayern

Herzlichkeit, Gemütlichkeit und Gastfreundschaft - so radelt man in Bayern

Fragen und Antworten zum Radfahren in Bayern

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Jede Tour wird einem gewissen Anspruchsniveau zugeteilt: leichtmittelambitioniertsportlich. Da wir zahlreiche Radreisen in Bayern anbieten, können Sie hier aus dem Vollen schöpfen und die Route mit dem passendem Tourencharakter wählen. Leicht und mittel eignen sich vor allem für Einsteiger, Familien und Genussradler. Ambitioniert und sportlich, orientiert sich hingegen an ausdauernde und leidenschaftliche Freizeitfahrer.

Bayern ist mitunter bekannt für seine deftig-herzhafte Küche. Bier, Schweinshaxen, Weißwürste, Leberkäse, Obazada und und und. All diese, vor allem fleischlastige Speisen können Sie in der süddeutschen Region kosten. Und dazu gibt es auch jede Menge köstliche Beilagen wie Krautsalat, Kartoffeln, Knödel und Saucen. Wirklich lecker, bei der Kalorienanzahl müssen Sie im Urlaub jedoch ein Auge zudrücken 😉

Die ideale Reisezeit für Bayern ist von April bis Oktober. Nicht nur die Sommermonate Juni, Juli und August können überzeugen, sondern auch der Frühling und Herbst sind in Bayern besonders schön.

Erfahrungsberichte zum Radreisen in Bayern

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